Glückliches Ende einer Mähaktion

Jäger retten Rehkitze

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Jäger Mick Kratzeisen mit einem der beiden geretteten Rehkitze.

Apfeldorf – Wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Jäger ist, hat sich kürzlich in Apfeldorf gezeigt. Zwei Rehkitze konnten bei Mäharbeiten vor dem sicheren Tod gerettet werden.

Jahr für Jahr fallen Mahd und Aufzuchtzeit vieler Wildtiere zusammen. Jungen Hasen und Rehkitzen wird ihre Selbstschutzstrategie zum Verhängnis: Bei Gefahr drücken sie sich ganz nah an den Boden und vertrauen auf ihre gute Tarnung. Dies hilft gegen Fressfeinde, allerdings nicht gegen die schnell drehenden Klingen des Kreiselmähers.

Fertig für die Umsiedelung: Ein Apfeldorfer Rehkitz in der Pappschachtel.

Ganz anders kürzlich in Apfeldorf, wo laut Heiko Sievers vom Jagdschutz- und Jägerverein Landsberg, „alles richtig gemacht“ wurde: Der Landwirt bemerkt beim Mähen des hüfthohen Kleegrases eine aufgeregt umherspringende Rehgeis. Er verständigt sofort den örtlichen Jäger, Mick Kratzeisen (Foto). Wenig später sind weitere Waidmänner zur Stelle, um das schier Aussichtslose zu versuchen: die kleinen, gut versteckten Kitze in einem 2,5 Hektar großen Acker mit hohem Kleegras finden.

Das schweißtreibende Abschreiten des Ackers im Abstand von zwei Meter war von Erfolg gekrönt: Die Jäger fanden beide Kitze, sie waren wohlbehalten. Um sie nicht mit menschlichen Gerüchen zu „verstänkern“, wurden die Beiden in Kleegras verpackt und in Kartons zum nächsten Waldrand gebracht, wo sie nach einiger Wartezeit von der Mutter abgeholt wurden.

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