Lebendige Weltkarte

Models als lebendige Weltkarte: Beim Treffen der Bodypainter stand diesmal die Erde im Mittelpunkt. Fotos: Schmitt

Wieder einmal war die Lechstadt jüngst Schauplatz und Treffpunkt einer Elite der besten Bodypainterinnen und -painter. Schon zum dritten Mal trafen sich die Künstler im Fotostudio von Georg Schmitt.

Zu den Teilnehmern zählten unter anderem die dreifache deutsche Meisterin, Melanie Hill aus Darmstadt, der zweifache Bodypainting-Weltmeister Fredi Schmid aus Möriken/Schweiz und der zweifache Weltmeister (Airbrush) Udo Schurr aus Schwäbisch Gmünd. Neu dabei waren der Airbrusher Peter Moebius aus Ockenheim und die Pinsel- und Schwammkünstler Eva-Maria Schulz, Daniela Schatz aus München und Heike Straub aus Kaufbeuren. In elf Stunden harter Arbeit mit Pinsel und Airbrushpistole verwandelten die sieben Künstler die Fläche von zehn nebeneinander liegenden Modellen zu einer lebenden altertümlichen Weltkarte. Nach dem Ausrichten der weiblichen Modelle mussten erst der Äquator und die restlichen Längen- und Breitengrade vermessen und eingezeichnet werden. Denn anders als bei den Motiven der letzten Bodypaintingaktionen „Dschungel“ und „Unterwasserwelt“ kann man auf einer Weltkarte die Elemente wie Länder und Kontinente nicht nach Belieben anordnen. Daher war eine genaue Ausrichtung anhand der Längen- und Breitengrade notwendig. Mittels dieser Linien konnten die Kontinente platziert werden. Einige Sehenswürdigkeiten und Verzierungen rundeten das Kunstwerk ab. Trotz der Teilnahme vieler verschiedener Künstler und der zehn Modelle ist das Ergebnis nur ein einziges Bild, welches durch eine spezielle Deckenkamera aufgenommen wurde. Denn das Originalbild auf der Haut wurde schon bald darauf beim Duschen unwiderruflich zerstört. Der großen Anstrengungen zum Trotz waren am Ende alle stolz auf das gemeinsame Ergebnis ihrer Arbeit.

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