Lechhang rutscht ab

Auf rund 40 Meter Länge ist der Hang an der Von-Kühlmann-Straße gebrochen und Richtung Lech gerutscht. Foto: Schwaiger

Auf einer Länge von rund 40 Metern ist bereits am 15. Januar die Böschung an der Von-Kühlmann-Straße gebrochen und in Richtung Lech gerutscht. Seither sind die Gehwege unter- und oberhalb des Hanges gesperrt.

Bis in eine Tiefe von 3,50 Meter sei die Böschung nördlich der Einmündung Sonnenstraße abgebrochen, erläutert der Leiter des Tiefbaureferates, Hans Huttenloher. Unmittelbar nach dem Vorfall hätten Bauhofmitarbeiter nicht nur die beiden Gehwege gesperrt, sondern auch die Bruchfläche mit Folien gegen weitere Ausspülungen gesichert. Weiterhin wurden abgerutschte Bäume gefällt. Eine unmittelbare Gefährdung des Gehweges auf der Ostseite der Von-Kühlmann-Straße besteht derzeit noch nicht, beruhigt Huttenloher. Unabhängig davon würden jedoch relativ zügig Sanierungs- beziehungsweise Hangsicherungsmaßnahmen eingeleitet. Vorgesehen ist eine Stützmauer am Fuße des Hangs. Entsprechende Planungen seien bereits in Auftrag gegeben worden. Da sich das Abbruchmaterial im relativ steilen Hang zwischen den Bäumen wulstartig verfangen hat, ist die Gefahr aus Sicht des städtischen Tief- und Straßenbaureferates noch nicht gebannt: Dieses Material könnte sich lösen und auf den tieferliegenden Gehweg unmittelbar am Lech rutschen. Die Stadt warnt deshalb eindringlich davor, den Weg zu nutzen. „Leider werden die umfangreichen Absperrmaßnahmen durch die Bevölkerung immer wieder ignoriert“, bedauert Pressesprecherin Sabine Jochner-Wallner.

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