Ein starkes Einkaufsziel für Landsberg

Das LechlandCenter soll am 25. Oktober eröffnet werden

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Jetzt wird es hektisch: Die Sanierung des LechlandCenters liegt in den letzten Zügen. Am 25. Oktober soll eröffnet werden.

Landsberg – Im Moment wird am neuen LechlandCenter auf Hochtouren gearbeitet. Über 70 Bauarbeiter der verschiedensten Gewerke sind auf der Baustelle an der Lechwiesenstraße zugange. „Und alle an einer Stelle! Das macht mir das Leben schwer“, lacht Baustellenleiter Dirk Kronstein. Ja tatsächlich, er lacht. Denn wie immer bei Baustellen sei es auf die letzten Tage eng. Aber der Eröffnungstermin werde eingehalten: Am 25. Oktober sollen wieder die Besucher ins vollendete LechlandCenter strömen. Zu Edeka, Woolworth, Expert, Subway und Co.

„Das Gebäude wird wieder strahlen“, ist sich Albrecht von Gottberg, Geschäftsführer der GermanReal, sicher. Die irischen Eigentümer, die CMC Capital, haben das Leipziger Unternehmen als Center-Manager beauftragt – sozusagen als ‚Verwalter‘.

Von Gottberg ist einmal pro Woche in Landsberg. „Aber auch die Iren sind mehrmals im Monat hier“, erzählt er. Ende 2016 hatten die Eigentümer bereits im Stadtrat für ihre Absichten geworben – und volle Zustimmung erhalten. Und nach kleinen Ungereimtheiten mit den notwendigen Parkplätzen konnte die Sanierung Anfang dieses Jahres starten. Kostenpunkt: über zwölf Millionen Euro. „Das ist schon eine große Investition. Aber es kommt auch ein bereichernder neuer Mietermix, es wird ein starkes Einkaufsziel für Landsberg“, betont von Gottberg.

Der Altbau ist passé

Der Altbau aus den 60ern wurde komplett abgerissen. „Die Deckenhöhe passte nicht“, anwortet Gottberg auf die Frage, warum der Abriss notwendig war. Dafür steht dort jetzt ein etwas höherer, einstöckiger Neubau. In dessen Front wird das Einrichtungsgeschäft Depot und das Schnellrestaurant Subway Platz finden – beides für Landsberg neue Angebote. Aber auch eine Spielothek wird dort zu finden sein, allerdings eine andere als vor dem Umbau. Und auch der schon früher dort loka­lisierte Pizzadienst ist ‚im Eck‘ zu finden. Die bisher noch freie Fläche von circa 700 Quadratmetern würde GermanReal gerne an ein Mode-, Schuh- oder auch Sportgeschäft vermieten. Wer genau hier einziehen wird, ist noch nicht sicher.

Gebäude bleibt erhalten

Der Hauptbau von 1998 wurde komplett erhalten. Im Übergang vom Neu- zum Altbau ent­steht eine Mall mit kleineren Geschäften – zum Beispiel mit der altbekannten Apotheke einem Reisebüro, einer Lotto-Annahme­stelle und einem Landsberger Friseur. „Aber zwei Einheiten sind noch frei“, sagt von Gottberg. Man werde sich hier um passende Ergänzungen zum bisherigen Sortiment bemühen.

Der Geschäftsführer der GermanReal, Albrecht von Gottberg, in der Tiefgarage des zukünftigen LechlandCenters.

Im Hauptgebäude ist Edeka auf 3.000 Quadratmeter Einkaufsfläche im Erdgeschoss der Hauptmieter. Die Warenpräsentation werde „luftiger“ sein, beschreibt von Gottberg, sogar „ein neues Einkaufserlebnis im Lebensmittelbereich“. Komfortabel sind die Zugänge: Anstatt aus der Tiefgarage den Aufzug nehmen zu müssen, führen jetzt Rollbahnen zum Eingang. Und von dort geht es ebenfalls per Rollbahn in den ersten Stock. Hier ist bereits der Bodenbelag fertig. Fast einzugsbereit. Die knapp 3.000 Quadratmeter Fläche des ersten Stocks teilen sich Expert und der ebenfalls für Landsberg neue Woolworth. Ein kleiner Bereich am hinteren Ende ist noch frei. „Es ist noch nicht klar, wer hier einziehen wird“, erläutert von Gottberg, „aber wir sind bereits mit Interessenten im Gespräch. Es sieht gut aus.“

Wohl kaum ein Kunde des alten LechlandCenters hat es bemerkt, aber das Gebäude hat noch ein zweites Stockwerk: „Wir haben hier einen Büroriegel von ungefähr 1.000 Quadrat­meter“, beschreibt von Gottberg den Überbau. „Der fristete seit 1998 eine Art Dornröschenschlaf“. Aus dem man die Räume nun erwecken will und sie als Büros anbieten möchte. Und Büros sind es auch im Moment: Die am Bau beteiligten Firmen haben hier provisorische Arbeitsräume eingerichtet. Und es gibt zwei Wohnungen auf dieser Etage. Mit wirklich großer Dachterrasse und sogar einem ‚Garten‘. Von Gottberg steht da und genießt die Aussicht. „Je öfter ich hier oben stehe, desto mehr kann ich verstehen, weshalb man hier oben wohnt.“ Nur nicht nach unten schauen. Denn da wuseln noch Laster, Bagger und emsige Bauarbeiter.

Susanne Greiner

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