An den Lechterrassen

Markantes Herzstück im Neubaugebiet „An den Lechterrassen“ wird der quaderförmige Baukörper an Ecke Hindenburgring/Johann-Arnold-Straße sein. Animation: Imp2+Todt Architekten

Dem einvernehmlichen Zusammenwirken von Investor, Verwaltung und Gestaltungsbeirat sei Dank: Eine „gute, charmante Lösung an einem schwierigen Platz“ ist gefunden. Das Areal des alten Eisstadions am Hindenburgring kann für den Wohnungsbau erschlossen werden. Einstimmig hat der Bauausschuss den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „An den Lechterrassen“ gefasst.

Ein Buchloer Bauträger möchte die seit Jahren brach liegende Fläche von rund 7000 Quadratmeter für Wohnbebauung nutzen. Entlang des Hindenburgringes ist, wie Stadtbaumeisterin Annegret Michler am Mittwoch im Bauausschuss erläuterte, ein dreigeschossiger Ge­bäudekomplex vorgesehen, der zugleich als Schallschutz für die dahinter liegende hochwertigere Bebauung dient. Städtebaulicher Zentralpunkt ist an der Einfahrt in die Johann-Arnold-Straße ein quaderförmiger Baukörper mit vorgelagertem Platz. Ursprünglich war hier ein siebengeschossiger Turm vorgesehen, 21 Meter hoch, der unter Mitwirkung des Gestaltungsbeirates auf fünf Etagen und 15 Meter Höhe reduziert werden konnte. Im Erdgeschoss der Riegelbebauung ist laut Bebauungsplan eine gewerbliche Nutzung vorgesehen, darüber sind 23 Ei­gen­tumswohnungen geplant. Mit der Vorgabe „Längsparken auf dem Hindenburgring für die gewerbliche Struktur“ setzt die Stadt erstmals den Rückbau der B17alt um. Die Fahrbahn wird an dieser Stelle von acht auf 6,50 Meter reduziert. Im rückwärtigen Teil des Neubaugebietes, also zur Hangkante hin, entstehen ein Doppelhaus sowie zwölf Reihenhäuser. Letztere dienen entlang der Johann-Arnold-Straße auch als Randbebauung. Die weiteren Vorgaben im Bebauungsplan: Um die Zahl der ober­irdischen Parkplätze auf 15 zu reduzieren ist eine Tiefgarage für 65 Autos zu bauen. Zudem muss der Bauträger den im Norden geplanten Kleinspielplatz von den Kfz-Stellplätzen abtrennen. Entlang der Terrassenkante wird es einen öffentlichen Fußweg mit Blick auf die Altstadt geben. Die den Baumaßnahmen zum Opfer fallenden Bäume sind zu ersetzen – mit 29 Hochstämmen.

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