Lernen für den guten Zweck

Azubi Torsten Grube übergab der stellvertretenden Vorsitzenden des Hospizdienst, Irmgard Schleich, stolz die Schlüssel. Auf dem Bild v. li.: Georg Humpert (Vorsitzender Hospizdienst Ammersee), Katharina Bals (Auszubildende), Peter Klemm (Geschäftsleiter LAB-Filiale Greifenberg), Irmgard Schleich (stellv. Vorsitzende Hospizdienst Ammersee), Anita Brossmann (Marktbereichsleiterin), Torsten Grube (Azubi), LAB-Vorstand Klaus Schmalholz und Martin Holzhauser (Azubi). Foto: Peters

Es ist eine wichtige Arbeit, die der Hospizdienst Ammersee leistet. Die freiwilligen Helfer des Vereins betreuen ältere und schwerkranke Menschen, um ihnen ein möglichst schmerzfreies und menschenwürdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Ein Projekt, dass Unterstützung verdient, dachten sich die Auszubildenden der Landsberg-Ammersee-Bank und verkauften im vergangenen Jahr 3000 Gewinnspar-Lose zugunsten des Vereins. Den Lohn der Mühen konnten die Vorsitzenden Georg Humpert und Irmgard Schleich jüngst in Landsberg Empfang nehmen: Ein neues Auto für den Hospizdienst.

Die Vorgabe, die Klaus Schmalholz, der Vorstand der Landsberg-Ammersee-Bank, den Auszubildenden vor gut einem Jahr setzte, war klar: Die sechs Nachwuchskräfte sollten gemeinsam ein soziales Projekt im Landkreis Landsberg initiieren. „Wir sind da regelrecht ins kalte Wasser geworfen worden“, erinnert sich Torsten Grube. Auf der Suche nach einem förderungswürdigen Projekt brachte Peter Klemm, Geschäftsleiter der Greifenberger Filiale, den Hospizdienst ins Spiel. Die Auszubildenden zeigten sofort begeistert von der Idee. „Der Verein hat viele gute Ideen, die gefördert werden müssen“, erklärt Grube, der so mit seinen Kollegen die Wahl auch gegenüber Schmalholz begründete – schriftlich auf einer DinA 4-Seite. Auch das habe zur Aufgabenstellung gehört, sagte der Vorstand bei der offiziellen Schlüsselübergabe. Die Auszubildenden sollten so lernen, selbständig zu arbeiten. Tatsächlich habe man sich auch im weiteren Verlauf alleine um alles gekümmert, blickt Grube stolz zurück. „Das ging vom Gestalten der Verkaufshilfen bis zum Controlling.“ Das Ergebnis der Arbeit kann sich sehen lassen. 10000 Euro sind durch den Verkauf der 3000 Gewinnspar-Lose an Kunden der Bank zusammen gekommen, was genau reichte für die Anschaffung des neuen VR-Mobils. Die stellvertretende Vorsitzende des Hospizdiensts, Irmgard Schleich, bedankte sich für die Anstrengungen der Azubis und kündigte an: „Wir werden mit dem Auto öfter nach Landsberg kommen.“

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