Bis zum 15. Februar kann man sich noch anmelden

Endspurt für den Gaudiwurm in Landsberg

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Auf dass es auch heuer wieder bunt hergeht beim Lumpigen Donnerstag am 28. Februar in Landsberg.

Landsberg – Riesige Wägen, auf denen Jugendliche mit Bierflaschen in der Hand zu dröhnender Partymusik rumhüpfen. Das ist lange Zeit das vorherrschende Bild beim Gaudiwurm am Lumpigen Donnerstag gewesen. Doch das soll sich jetzt ändern. Der Verein „Licaria Landsberg am Lech“, der den Umzug am 28. Februar heuer erstmals organisiert, möchte alles ein wenig umkrempeln. Wie genau das aussehen soll, erklärt der Vorsitzende Axel Ludwig.

„Wir wollen unbedingt, dass der Umzug wieder ein Miteinander aller Faschingsfreunde aus dem Raum Landsberg wird. Nicht nur ein Partyevent großer Fahrzeuggruppen.“ Deshalb gelten für den Gaudiwurm heuer neue Regeln: Die Wägen dürfen nur noch eine Maximalgröße von 2,5 auf 15 Meter haben und die Wägen mit Disco-Musikbeschallung werden in einem Abstand von etwa 200 - 300 Meter hinter dem Eröffnungszug fahren. „So wird eine Beeinflussung der Darbietungen der Fußgruppen weitmöglichst verhindert“, erklärt Ludwig. Zudem müssen die Lautsprecher auf den Fahrzeugen nach innen gedreht werden, damit die Musik nicht mehr alles andere übertönt. Und die wohl wichtigste Regel: Es herrscht absolutes Alkoholverbot auf den Wägen. Das würde viele Jugendliche sicherlich hart treffen. Da ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, dass die Schulen, eben aufgrund diverser Alkoholexzesse in den letzten Jahren, den Gaudiwurm bereits seit 2014 nicht mehr mitgestalten.

Neben den Bestimmungen für die Fahrzeuge gibt es aber noch weitere Neuerungen.Der Start ist am Postberg um und dann geht´s durch die Altstadt wie gewohnt. Allerdings gibt es keine Wende mehr, was dem flüssigen Ablauf des Umzugs sicherlich gut tun wird. Stattdessen, erklärt Ludwig, geht es über die Ludwigstraße und den Vorderer Anger stadtauswärts zur Sandauer Brücke. Hier ist dann Endstation.

Der Plan steht also schonmal. Jetzt braucht es nur noch reichlich Gruppen, die beim Gaudiwurm mitmachen. Noch ist genügend Platz, wie Ludwig berichtet. Vor allem Fußgruppen seien gefragt. „Speziell Vereine sollten hier, gerade da die Schulen sich entschlossen haben, an dem Umzug nicht mehr teilzunehmen, ein Herz fassen und eine Teilnahme ins Auge fassen“, bittet Ludwig. Um das Ganze noch etwas attraktiver zu machen, gibt es auch heuer die Prämierung der Wägen mit einer feierlichen Preisübergabe im Rathaus.

Und weil das alles noch nicht genug ist, hat sich der Verein noch etwas Neues ausgedacht, um die Faschingsnarren in die Stadt zu locken. Auf dem Hauptplatz wird eine Bühne errichtet, auf der ab 10 Uhr über den ganzen Tag hinweg verschiedene Gruppen wie Faschingsgarden und Musikkapellen auftreten werden.

Mehr Informationen und alles zur Anmeldung für Gaudiwurm-Fuß- und Wagengruppen, die noch bis zum 15. Februar möglich ist, gibt es  hier.

Stephanie Novy

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