Lückenschluss in Aussicht

Das Warten auf eine Einkaufsmöglichkeit in Altstadtnähe scheint bald beendet: Das ehemalige MiniMal-Gebäude an der Augsburger Straße soll für einen Edeka-Markt weichen. Foto: Schwaiger

Erfreuliche Entwicklung auf dem Areal des ehemaligen Minimals in der Augsburger Straße: Nur drei Wochen nach dem Nein des Bauausschuss für die Mischnutzung an dieser Stelle legt der Investor die Planung für einen Supermarkt vor. Edeka zeigt sich höchst interessiert. Sollte das Projekt realisiert werden, würde eine seit Jahren klaffende innerstädtische Nahversorgungslücke endlich geschlossen.

Mit der guten Kunde wartete vergangene Woche im Bauausschuss der Leiter des Referates Stadtentwicklung, Alfred Ganzenmüller, auf. Danach sieht die neue Planung einen Supermarkt auf rund 1650 Quadratmeter Grundfläche vor; damit wäre ein Verkaufsfläche von 1200 bis 1300 Quadratmeter möglich – groß genug, um einen Supermarkt für die Nahversorgung rentabel betreiben zu können. Gerade daran waren die bisherigen Anläufe stets gescheitert. Das eingeschossige und rund 4,5 Meter hohe Gebäude soll so von der Augsburger Straße abgesetzt sein, dass dort alle 60 erforderlichen Stellplätze möglich sind – „ein elementares Kriterium des Betrei­- bers“, so Ganzenmüller. Damit würde auch weitgehend Rücksicht auf die Anwohner genommen. Zur guten Erreichbarkeit des Supermarktes ist südlich und nördlich jeweils ein Geh- und Fahrradweg zum Eingang vorgesehen. Die Anlieferung soll von der Adam-Vogt-Straße erfolgen, müsse im Detail aber noch geklärt werden. Der Bauausschuss war von dem Projekt sehr angetan. Einstimmig votierten die Ratsmitglieder für die Ansiedlung des Supermarktes und beauftragten die Verwaltung, einen vorhabenbezogenen Bebauungs­plan aufzustellen. Im September will sich der Gestaltungsbeirat mit den Plänen befassen.

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