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BRK baut Wohnungen für Mitarbeiter

BRK-Gebäude in der Oberen Wiesen wird abgerissen und neu gebaut

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Marianne Asam (BRK Soziale Dienste), stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Landsberg Michael Vivell, Architekt Christian Metzger und Kreisgeschäftsführer Andreas Lehner sind vom neuen Modell überzeugt.

Landsberg – Das BRK Landsberg hat Großes vor. Heute ließ Kreisgeschäftsführer Andreas Lehner die Bombe platzen. Das jetzige Gebäude in der Ehrenpreisstraße, in der momentan die Landsberger Tafel Unterschlupf gefunden hat, wird abgerissen. Das BRK will dort ein Sozialzentrum errichten. Damit sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.

Das Landsberger BRK bekommt den Fachkräftemangel immer deutlicher zu spüren. „Und es wird in Zukunft noch schlimmer werden“, ist sich Lehner sicher. Vor allem im Bereich der Kindertageseinrichtungen und der Pflege fehle Personal. „Da mussten wir uns als Arbeitgeber was einfallen lassen.“ Bezahlung nach Tarifvertrag, Sozialleistungen und Hilfestellungen zu Familie und Beruf scheinen aber zu wenig. Denn Lehner meint ein ganz anderes Bedürfnis zu erkennen: „Es gibt viele Menschen aus dem Umkreis, die hier gerne arbeiten würden.“ Wenn da nicht das Problem mit dem Wohnungsmangel wäre.

Deshalb sollen in dem neuen Gebäude, dass drei Stockwerke umfassen wird, auch neun Wohnungen für Mitarbeiter entstehen. Für den dazugehörigen Arbeitsplatz wird auch gleich gesorgt. Im Erdgeschoss soll nämlich eine ambulante Tagespflegeeinrichtung für insgesamt 18 Senioren untergebracht werden. Damit möchte das BRK „eine Lücke schließen“, wie Lehner erklärt. Im gesamten Landkreis gebe es nämlich nur zwei solcher Einrichtungen – im Fuchstal und in Schwifting. Dabei wäre diese Art der Betreuung sehr gefragt.

Der Kampf gegen den Fachkräftemangel und die Bedienung sozialer Bedürfnisse scheinen auch die Stadt zu überzeugen. „Die ersten Gespräche waren sehr konstruktiv“, lässt Lehner wissen. Im März soll der Bauantrag eingereicht werden, die Baugenehmigung erhofft sich Lehner dann im Laufe des Jahres. „Wir möchten Anfang 2020 mit dem Abriss beginnen.“ Die Zeit drängt. Lehner erklärt, dass die Baukosten sonst irgendwann explodieren würden. Momentan sind über fünf Millionen Euro für das Projekt eingeplant. Die Kosten liegen alleine beim Kreisverband.

Nach dem Abriss werden im nördlichen Bereich die Tagespflege und die ersten Wohnungen errichtet. Gerechnet werde momentan mit einem Jahr Bauzeit. Anschließend ist dann der zweite Bauabschnitt dran. In dem südlichen Teil soll dann auch die Landsberger Tafel ein dauerhaftes Zuhause finden. Bis es soweit ist, muss der Verein sich allerdings mit einem Container begnügen. Nach dem Abriss wird dieser auf dem 2.500 Quadratmeter großen Areal als Übergangslösung aufgestellt.

Am Ende sollen neben den Wohnungen, der Tagespflege und der Tafel auch Büroräume entstehen. Denn die BRK Landsberg würde seit Jahren stetig wachsen und die Räumlichkeiten in der Max-Friesenegger-Straße würden damit irgendwann nicht mehr ausreichen. Die Wasserwacht Ortsgruppe Landsberg würde im neuen Gebäude auch wieder ein Plätzchen bekommen. Zum Westen hin entsteht zudem ein kleiner begrünter Innenhof für die Anwohner, zu dessen Seite sich auch die Balkone richten werden, wie der Architekt Christian Metzger vom Büro ‚Bau Kunst Haus‘ in Epfenhausen erklärt.

Nur ein Problem gibt es bei dem Ganzen. Das Kleiderlager muss umziehen. „Die Suche wird eine Riesenherausforderung“, fürchtet die Bereichsleiterin Soziale Dienste Marianne Asam. Noch sei dafür keine Lösung in Sicht.

Stephanie Novy

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