Makellose Bilanz

Beim Fußball-Landesligisten TSV Landsberg steht Noch-Interimstrainer Sven Kresin weiterhin mit einer blütenweißen Weste da. Dem überraschenden Sieg gegen den FC Augsburg II vor Wochenfrist ließ seine Truppe ein nicht minder unerwartetes 4:2 im Pokal in Kottern folgen. Am Wochenende gewann man zudem in Pullach mit demselben Ergebnis.

Mit derlei Empfehlungen sollte eine Weiterverpflichtung von Kresin zumindest bis zum Saisonende nur eine Formsache sein, doch der 34-Jährige will noch nichts bekanntgeben: „Wir hatten schon ein gutes Gespräch, aber es ist noch nichts offiziell. Es könnte aber gut sein, dass in dieser Woche noch eine Entscheidung fällt.“ Mit Kresin als Spielertrainer hat der TSV nun in drei Spielen zehn Tore geschossen, wobei der Coach den Pokal nur als „nettes Nebenbei“ sieht. „Interessant wird’s da erst, falls man mal soweit kommt, dass man einen Bayernligisten bekommt.“ In der nächsten Runde allerdings geht es nun ausgerechnet wieder zum Ligakonkurrenten nach Pullach. Immerhin weiß man jetzt schon, wie man den schlagen kann – auch wenn es am Samstag ein Sieg mit Anlaufschwierigkeiten war. „Wir sind schlecht gestartet und waren schnell verdient mit 2:0 im Rückstand.“ Allerdings behielt man auch diesmal die Ruhe, kam durch Rakaric zum Anschluss, bevor Bonfert mit einer sehenswerten Einzelaktion auf 2:2 stellte. „Das war meiner Meinung nach der Wendepunkt im Spiel“, so Kresin. „Pullach hatte vorher noch einen Lattenschuss aus der Distanz, aber damit haben wir das Spiel gedreht.“ Nach mehreren guten Chancen brachte Buschel den TSV schließlich nach einer knappen Stunde 3:2 in Führung, bevor Elmin Korora nach einem berechtigten Foulelfmeter in der Schlussminute den 4:2-Endstand herstellte. Auch beim Spitzenreiter in Kottern war Landsberg taktisch sehr stark aufgetreten und hatte sich auch durch einen 1:2-Rückstand bis zur 82. Minute nicht beirren lassen. Zweimal Salemovic und Bonfert drehten die Partie noch zum verdienten Sieg. Kresin war dementsprechend zufrieden: „Sowohl beim Sieg in Kottern als auch am Samstag hat man gesehen, dass wir offensiv so stark sind, dass wir uns jederzeit Chancen erarbeiten und dann auch zuschlagen können.“ Aber nicht nur deswegen hat er „absolut nichts zu bemängeln“: „Die Mannschaft zieht auch im Training voll mit, wir sind einfach eine Einheit.“ Das wird am kommenden Wochenende auch nötig sein, denn mit Wolfratshausen kommt ein nicht zu unterschätzender Gegner nach Landsberg. „Die haben aus den letzten drei Spielen auch neun Punkte geholt. Ich bin gewarnt, werde den Gegner sicher nicht zu leicht nehmen und werde das auch der Mannschaft sagen.“ Das Rezept für einen Sieg? „Vorne sind wir sowieso gefährlich, wenn wir jetzt noch die Fehler in der Abwehr abstellen, ist da schon was drin“, hofft Kresin. Wo das Spiel stattfindet, war bei Redaktionsschluss noch nicht klar. Eigentlich sollte wieder im Sportzentrum gespielt werden, ob das aber möglich sein wird, hängt wegen der dortigen Baumaßnahme vom Wetter ab. Ausweichplatz für die Landesligapartie wäre wieder der Hacker-Sportpark im Landsberger Industriegebiet.

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