Tourismusverband Ammersee-Lech

Mehr Sterne für die Region

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Das aktuelle Jahr zeichnet sich für den Tourismus in der Ammersee-Lech-Region als äußerst erfolgreich ab.

Landkreis – Mathias Neuner ist neuer Vorsitzender des Tourismusverbands Ammersee-Lech. Landsbergs Oberbür­germeister folgt auf Landrat Walter Eichner, der sich von 2000 bis 2004 und dann noch einmal ab 2008 dieser Aufgabe widmete. 

Die Mitgliederversammlung wählte Neu­ner am Donnerstag im Gasthaus Eberhardt in Eching einstimmig. Einen Ausblick auf zukünftige Projekte gab die neue Verbandsgeschäftsführerin Ira Wild, seit rund einem Monat im Amt. 

Das neue Team an der Spitze des Tourismusverbandes Ammersee-Lech: Vorsitzender Mathias Neuner und Geschäftsführerin Ira Wild.

Das laufende Jahr zeichnet sich für den Tourismus in der Region als äußerst erfolgreich ab. In den ersten neun Monaten zählte das Statistische Landesamt im Landkreis Landsberg rund 226000 Übernachtungen, ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da die Statistik nur gewerbliche Betriebe ab neun Betten ausweist, liegen die tatsächlichen Zahlen sogar noch höher. Der Bereich der privaten Vermietungen wird vom Tourismusverband selbsterhoben. „Bisher deuten die Zahlen auf ein Jahr hin, das noch über den bayernweiten Zuwächsen von rund fünf Prozent liegt“, sagte Wild. Um die Region in Sachen Fremdenverkehr noch weiter nach vorn zu bringen, will die Verbandsgeschäftsführerin die Sterneklassifizierung der Übernachtungsbetriebe vorantreiben. Hier schaut es nämlich noch recht mager aus: Von insgesamt 230 Privatvermietern haben sich seit 2005 erst 63 klassifizieren lassen, bei den gewerblichen Betrieben sind es elf von 46. Wer aber mit seinem Standard hinter dem Berg hält, werde auf Dauer nicht bestehen können, so Wild. „Der Gast schaut mehr und mehr nach Qualität. Mittel- bis langfristig wird nur noch der Vermieter eine gute Auslastung erzielen, der einen guten Standard hat und diesen auch publiziert.“ Deutschlandweit gelten für Ferienwohnungen und Privatzimmer einheitliche Standards.

In die Region locken

Wild will außerdem den Veranstaltungskalender auf der Internetseite des Verbands optisch verbessern und inhaltlich aufwerten. Auch das Online-Reservierungssystem soll optimiert und die Vermieter entsprechend geschult werden. Themenbezogene Reiseangebote seien geeignet, noch mehr Wanderer, Wassersportler, Radler und kulturell Interessierte in die Region locken.

Landrat Eichner gab als scheidender Vorsitzender einen Überblick über die Verbandsarbeit der letzten zehn Jahre. Die Zahl der Mitglieder habe sich seit 2003 von 65 auf 229 gesteigert. Die Anzahl der Übernachtungen wuchs in dieser Zeit von knapp 300000 auf gut 400000 im Jahr. Mit verschiedenen Publikationen wie etwa Image-Prospekten, einem Gaststätten-  und einem Kunstführer sowie Spezialprospekten, zum Beispiel mit dem Schwerpunkt Radeln und Baden, werbe das Verbandsgebiet erfolgreich für sich. Seit zwei Jahren ist der Landkreis mit seinen Unterkünften und Sehenswürdigkeiten außerdem in der interaktiven Oberbayern-Map vertreten. Ein wichtiger Schritt sei außerdem die Verlegung der Romantischen Straße weg von der B17 hin zu den malerischen Dörfern im nördlichen und südlichen Landkreis gewesen. Ulrike Osman

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