Maximale Ausbeute für Denklingen

Absolut in Ordnung ist derzeit die Welt beim VfL Denklingen ist die Welt derzeit in Ordnung – zumindest wenn man auf das Sportliche in der Eishockey-Sparte schaut. Nach einer spannenden Bezirksliga-Saison reichte es für das Team von Georg von der Saal am Ende noch zu Platz drei.

„Ich bin sehr zufrieden, wir haben das Maximum erreicht“, freut sich Eishockey-Chef Werner Kößl. Er selbst war mit seinen vielen Toren maßgeblich daran beteiligt, dass man bis auf die beiden Tabellenführer, Bad Wörishofen und Landsberg, gegen niemanden verloren hat. „Für unsere Möglichkeiten haben wir das Optimum erreicht“, sagt Coach von der Saal und verweist auf den Umstand, dass die Denklinger nur einmal in der Woche trainieren können. „Was wir können, haben wir gegen Buchloe gezeigt, das waren zwei schnelle und faire Spiele“, betont Vorstand und Stürmer Kößl. Ganz und gar nicht einverstanden war er allerdings mit den beiden Derbyspielen gegen den HC Landsberg. „Da ist bei uns gar nichts zusammengelaufen und der HCL war natürlich enorm motiviert.“ Noch viel mehr ärgern Kößl aber die Spiele gegen Oberstdorf. „Die springen immer rein wie die Wahnsinnigen. Gerade unsere älteren Spieler überlegen sich, ob sie sich das noch einmal antun wollen“. Schließlich hätten die Lechrainer was besseres zu tun, als sich jedes Mal dort die „Köpfe vollhauen zu lassen“. Spielgemeinschaft? Aber die Denklinger werden wohl auch nächstes Jahr wieder in den saueren Apfel beißen und gegen die Allgäuer antreten müssen. Ob die Denklinger dann immer noch als Spielgemeinschaft mit den Junioren des EV Landsberg2000 antreten werden, ist noch offen. Werner Kößl lobt aber das gute Verhältnis beider Vereine. „Stefan Schindler hat dort gute Arbeit geleistet, wir waren jede Woche im Kontakt“. Ü40-Team? Wer vom VfL Denklingen in der neuen Saison noch mit von der Partie sein wird, ist offen. Sieben Spieler sind über 40 und der ein oder andere denkt womöglich über das Karriere-Ende nach. „Noch habe ich aber noch nichts gehört“, hofft der Eishockey-Chef genauso wie das er den ein oder anderen Neuzugang begrüßen kann. Ob der Zweitplatzierte der Bezirksliga, HC Landsberg, trotz des im Vorfeld angekündigten und dann verpatzten Aufstiegs mit seiner Saison zufrieden ist, das lesen Sie in der nächsten KREISBOTEN-Ausgabe.

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