Frauen-Power beim Kaltenberger Ritterturnier

Und wieder siegt das Gute

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Beim Sieg von Gut über Böse spielten auf Schloss Kaltenberg erstmals auch furchtlose Kämpferinnen eine mitentscheidende Rolle.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.
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Zwei Stunden Spannung und Gänsehautfeeling verspricht das aktuelle Stück "Kampf der Brüder" beim Kaltenberger Ritterturnier in der Schloßarena.

Kaltenberg – So viel Schlachten­getümmel mit leidenschaftlichen Kämpfern hoch zu Ross oder zu Fuß gab es noch nie in der Arena von Schloss Kaltenberg. Beim Ritter-Spektakel „Kampf der Brüder“ zum 40-jährigen Jubiläum spielten auch erstmals furchtlose Frauen eine entscheidende Rolle beim Sieg von Gut über Böse. Mehr als zehntausend Premieren-Zuschauer waren am Samstag begeistert vom diesjährigen Stück, das trotz vielem Gemetzel auch zu Herzen geht und mit humoristischen Einlagen aufatmen lässt.

Alles in allem eine aufwendig inszenierte und choreografierte Liveshow um den sagenumwobenen Schwarzen Ritter. Zwei Stunden lang wird gefochten und gerungen, wobei die starken Amazonen eine besondere Rolle spielen. Das Publikum erlebt epische Schlachten, leidenschaftliche Kämpfe und waghalsige Stunts, Lanzenkämpfe, Ringestechen, Feuerwände und faszinierende Action sowie Trickriding mit rassigen Pferden, den heimlichen Stars der Show.

Erstmals bewährte sich die neu erbaute Königsloge als erwei­terte Bühne. Auf ihr spielen sich entscheidende Kämpfe ab. Das Kreativteam um Alexander May (Regie), Thomas Limpinsel (Dia­loge), Mario Luraschi (Pferde und Stunts) sowie Johannes Steck (Erzähler) darf sich über die gelungene Premiere freuen.

Wie immer eröffnete Schlossherr Luitpold Prinz von Bayern hoch zu Ross die Spiele. Sein skeptischer Blick zum Himmel war unbegründet. Kein Tropfen fiel während der Vorstellung. Dafür kübelte es stellenweise vorher beim Festumzug durch das Gelände, an dem 800 Ritter, Gaukler, Musiker, Handwerker, Narren und Edelleute teilnahmen. Dieser Umzug findet auch vor den kommenden sechs Vorstellungen bis Ende Juli statt.

Brudermord

Die Show in der Arena beginnt mit dem Hinscheiden von König Maginulf. Er hinterlässt die drei Söhne Marsulius, Hapertus und Aegedius. Von seinem unbändigen Machtwillen besessen tötet Hapertus seinen älteren Bruder, um selbst König zu werden. Aegedius, der jüngste Bruder, entdeckt und enthüllt den grausigen Mord. Hapertus wird verbannt und Aegedius König. In der Verbannung schart der böse Bruder Söldner um sich und überfällt Kaltenberg. Er nimmt Aegedius gefan­gen, dessen Braut Violanta aber fliehen kann. In einem mystischen Moor trifft sie auf geheimnisvolle Amazonen, die ihr helfen, dem Kampf der Brüder zugunsten ihres Verlobten zu entscheiden. Teil der Handlung ist ein fünftägiges Turnier, auf dem der Schwarze Ritter die fähigsten Kämpfer für seine Armee rekrutiert.

Fünf Live-Bühnen

Unabhängig von der Turnier­show in der Arena begeisterten sich die Besucher über den großen und authentischen Mittelaltermarkt auf dem ganzen Gelände. Die fünf Live-Bühnen mit Musik- oder Gauklerprogramm waren dicht umlagert und auch das Kinderprogramm fand besten Anklang. Im Märchenzelt kann man Geschichten aus 1001 Nacht lauschen, beim Bogenschießen und Lanzenstechen können Nachwuchsritter ihr Talent beweisen.

Vielleicht wird einer davon in ein paar Jahren in der Kaltenberger Arena auftreten. Denn wenn es nach Heinrich Prinz von Bayern geht, dem Geschäftsführer der Ritterturniere, wird es die Veranstaltung auch in 40 Jahren noch geben.

Dieter Roettig

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