Katzenjäger in Dettenschwang?

PETA: 3.000 Euro Belohnung für Hinweise zum Schrotkugel-Kater

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Armer Kater (Symbolbild) aus Dettenschwang: Wer hat mit dem Schrotgewehr auf ihn geschossen?

Dettenschwang/Dießen – War es ein Grün­rock? Immerhin konnte als vermutliche Tatwaffe ein Schrotgewehr ausgemacht werden. Mit solchem ist in der Nacht von Montag auf Dienstag vergangener Woche der Kater einer 28-Jährigen aus Dettenschwang malträtiert worden. Die Tierschutzorganisation PETA setzt nun 1.000 Euro Belohnung für Hinweise zum Vorgang aus.

"Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei Dießen unter Telefon 08807/92110 zu wenden und können sich telefonisch unter 0711/8605910 oder per E-Mail unter whistleblower@peta.de  direkt bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym", meldet die Organisation. „Es ist erschreckend, wie häufig grausame Übergriffe auf Katzen verübt werden“, sagt Judith Pein von PETA. Die Vierbeiner würden mit Luftdruckwaffen, Schrot oder Sportpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt. Tierquälerei sei dabei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes. Es kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Mit Fell am Blut, so die Polizei, sei der Stubentiger frühmorgens in der NAcht von MOntag auf Dienstag vergangene Woche von seinem Nachtgang heimgekehrt. Das Röntgenbild beim Tierarzt zeigte mehrere Schrotkügelchen im Körper der Katze. Die Projektile konnten anschließend ohne weitere Komplikationen entfernt werden.

Nach den ersten Ermittlungen schließt die Polizei aus, dass ein Jagdberechtigter versehentlich auf den Kater geschossen hat. Wie das? Weil in besagter Nacht „keine Revierberechtigten unterwegs“ waren, so Dießens Polizeichef Alfred Ziegler.
Toni Schwaiger

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