Teurer als Berlin

Mietwahn in Landsberg - bundesweit zweithöchste Steigerungsrate

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In Landsberg sind die Mieten bei neu abgeschlossenen Verträgen gestiegen - und zwar um 11,4 Prozent. Damit belegt die Lechstadt bundesweit Platz 2.

Landsberg – Wer Ende letzten Jahres einen neuen Mietvertrag in Landsberg unterschrieben hat, zahlt im Durchschnitt 9,40 Euro pro Quadratmeter. Das sind satte 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet das Marktforschungsunternehmen F+B aus Hamburg. Bemerkenswert: Damit belegt Landsberg Platz 2 bei Neuvertrags-Mietsteigerungen – bundesweit.

Der Grund laut F+B: Die Mieten in München bei Neuverträgen seien zwar 2019 nicht mehr gestiegen. Dennoch könnten sie sich viele in Deutschlands zweitteuerster Stadt (Stuttgart hat München inzwischen überholt) nicht mehr leisten. Die Bewohner wichen deshalb auf den ‚Speckgürtel‘ aus. So liegt Dachau in der Preissteigerungsliste bundesweit auf Platz 4, Freising belegt Platz 7. Als Ausgangspunkt für die Mietberechnungen geht F+B von einer zehn Jahre alten und 75 m2 großen Wohnung aus.

Schwaben ist günstiger: In Augsburg zahlen Mieter zwar mit 9,24 Euro pro m2 nicht viel weniger – aber nur 1,2 Prozent mehr als 2018.

Die Mieten bei Neuverträgen fielen lediglich in elf der 50 teuersten Städte, so F+B. Eine Erleichterung, die Mieter nur spürten, wenn sie öfter umziehen würden. Bei bestehenden Verträgen sei mit Mietsteigerungen zu rechnen, prognostiziert F+B. 2019 lag diese bei durchschnittlich 1,4 Prozent.
Susanne Greiner

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