Entscheidung steht noch aus

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Zu klein und sanierungsbedürftig ist die Wolfgang-Kubelka-Realschule.

Schondorf – Sie ist in die Jahre gekommen, muss dringend generalsaniert und erweitert werden: Die Wolfgang-Kubelka-Realschule in Schondorf, die eines der Hauptthemen auf der Agenda der aktuellen Kreisausschusssitzung im Dießener Ammersee-Gymnasium war.

Landrat Thomas Eichinger und Dipl.-Ing. Stefan Arlt vom Architektenbüro g.h.k. erläuterten ausführlich die Vorentwurfsplanung und Kosteneinschätzung, die sich ohne Grundstück und Abbruch der Industriehalle auf dem Prix-Gelände auf über 19,6 Millionen Euro beläuft. „Zu hoch“ befanden Renate Standfest (Grüne) und viele andere Kreisräte. Denn die erste Kostenschätzung sei rund vier Millionen Euro günstiger gewesen. Diese bei der Rahmenplanung genannte Summe sei nur ein grober Anhaltspunkt gewesen, wie Kreisbaumeister Christian Kusch konterte. 

Aktuell würde die Sanierung des Bestandskomplexes 5.556.467 Euro kosten, der Erweiterungsbau ein- schließlich Abbruch der Turnhalle 7.228.329 Euro und der Neubau der Dreifach-Turnhalle 6.835.521 Euro. Einsparen könne man, so Stefan Arlt, wenn die Sanierung des Bestandsgebäudes verschoben wird, was aber nicht sinnvoll wäre. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und in einigen Jahren würde alles noch teurer werden, abgesehen von den Erschwernissen einer erneuten Baustelle während des Schulbetriebs. Die geplanten Maßnahmen des jetzigen Schulgebäudes umfassen u. a. die energetische Sanierung von Fassaden, Dach und Fenstern, den Einbau eines zweiten Treppenhauses und eines Aufzugs. Toiletten-Anlagen, Beleuchtung und Brandschutz werden ebenfalls saniert bzw. erneuert. Die Schulverwaltung wird erweitert und verlegt. 

Fünf Klassenzimmer 

Unabhängig von der Sanierung des Bestandsgebäudes wird die bestehende Turnhalle abgerissen, um Flächen für den neuen dreigeschossigen Erweiterungsbau bereitstellen zu können. In das Erdgeschoss kommen Mensa, Mittagsbetreuung, Küche und WC-Anlagen einschließlich Behinderten- WC. Im ersten Obergeschoss sind Fachräume Biologie, Räume zur Hausaufgaben- und Ganztagsbetreuung, Ausweich- und Nebenräume geplant. Das zweite Obergeschoss wird u. a. fünf Klassenzimmer enthalten. Auf dem benachbarten Prix-Gelände wird die neue Dreifach-Sporthalle entstehen, wozu das Industriegebäude abgerissen werden muss. Bedingt durch die unmittelbare Nähe zum geplanten neuen Wohngebiet soll die Sporthalle ca. 3,5 bis 4 Meter eingegraben werden. 

Die Schulverwaltung wird erweitert und verlegt. Fünf Klassenzimmer Unabhängig von der Sanierung des Bestandsgebäudes wird die bestehende Turnhalle abgerissen, um Flächen für den neuen dreigeschossigen Erweiterungsbau bereitstellen zu können. In das Erdgeschoss kommen Mensa, Mittagsbetreuung, Küche und WC-Anlagen einschließlich Behinderten- WC. Im ersten Obergeschoss sind Fachräume Biologie, Räume zur Hausaufgaben- und Ganztagsbetreuung, Ausweich- und Nebenräume geplant. Das zweite Obergeschoss wird u. a. fünf Klassenzimmer enthalten. Auf dem benachbarten Prix-Gelände wird die neue Dreifach-Sporthalle entstehen, wozu das Industriegebäude abgerissen werden muss. Bedingt durch die unmittelbare Nähe zum geplanten neuen Wohngebiet soll die Sporthalle ca. 3,5 bis 4 Meter eingegraben werden. 

Damit verringern sich die erforderlichen Abstandsflächen bzw. der daraus resultierende Grundstücksbedarf. Geplant ist bis jetzt die Halle mit Foyer, sechs Umkleidekabinen und einer zweireihigen Tribüne. Wenn man auf die bei den Kreisräten umstrittene Tribüne verzichten würde, könne man rund 300.000 Euro einsparen, wie Architekt Arlt ausführte. Der zeitliche Ablauf des gesamten Projektes sieht den Abbruch der Prix-Halle im April 2016 und den Abbruch der jetzigen Turnhalle im August 2016 vor. In den September 2016 könne der Beginn des Neubaus der Dreifachturnhalle fallen, deren Fertigstellung im März 2018 wäre. 

Der Schulerweiterungsbau würde von März 2017 bis Dezember 2018 dauern. Die Sanierung des Bestandes wird dem Schulbetrieb angepasst und geht von August 2017 bis September 2019. Der Freistaat Bayern zahlt mit! Die Förderung wurde zunächst auf rund vier bis viereinhalb Millionen Euro veranschlagt. Die genaue Summe soll bis zur nächsten Kreisausschusssitzung eruiert werden. Bis dahin wurde eine endgültige Entscheidung über die Entwurfsplanung vertagt, die als Grundlage für den Projektbeschluss gilt.

Dieter Roettig

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