Verwaltungsgemeinschaft Igling:

"Wir ziehen weiter an einem Strang"

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Tolles Wetter zur Einweihung des neuen VG-Gebäudes in Igling. Am Nachmittag nutzen hunderte Iglinger, Hurlacher und Obermeitinger die Gelegenheit, den Neubau auch innen und außen zu begutachten.
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Tolles Wetter zur Einweihung des neuen VG-Gebäudes in Igling. Am Nachmittag nutzen hunderte Iglinger, Hurlacher und Obermeitinger die Gelegenheit, den Neubau auch innen und außen zu begutachten.
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Tolles Wetter zur Einweihung des neuen VG-Gebäudes in Igling. Am Nachmittag nutzen hunderte Iglinger, Hurlacher und Obermeitinger die Gelegenheit, den Neubau auch innen und außen zu begutachten.
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Tolles Wetter zur Einweihung des neuen VG-Gebäudes in Igling. Am Nachmittag nutzen hunderte Iglinger, Hurlacher und Obermeitinger die Gelegenheit, den Neubau auch innen und außen zu begutachten.
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Tolles Wetter zur Einweihung des neuen VG-Gebäudes in Igling. Am Nachmittag nutzen hunderte Iglinger, Hurlacher und Obermeitinger die Gelegenheit, den Neubau auch innen und außen zu begutachten.
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Tolles Wetter zur Einweihung des neuen VG-Gebäudes in Igling. Am Nachmittag nutzen hunderte Iglinger, Hurlacher und Obermeitinger die Gelegenheit, den Neubau auch innen und außen zu begutachten.

Igling – Da kann selbst der um einen Verwaltungsneubau kämpfende Landrat etwas neidisch werden, beim Blick aufs neue Haus der Ver­wal­tungsgemeinschaft (VG) Igling. Dort feierte man am Samstag nicht nur Einweihung, sondern auch das 40-jährige Bestehen der VG mit den Gemeinden Igling, Obermeitingen und Hurlach. Vormittags gab es den offiziellen Teil mit Festreden und Segnung, nachmittags hatten Bürgermeister Günter Först zusammen mit seinen Amtskollegen Wilhelm Böhm und Erwin Lohse aus Obermeitingen einen „Tag der offenen Tür“ organisiert.

Landrat Thomas Eichinger lobte die drei Gemeinden für ihre Zusammenarbeit, auch wenn diese vor 40 Jahren im Rahmen der Gebietsreform zwangsverordnet gewesen sei. Was früher getrennt war, sei zusammengewachsen. Eichinger gab in seinem Grußwort der Hoffnung Ausdruck, dass auch der Landkreis bald zu einem neuen Verwaltungsbau im Landsberg-Ost kommen werde.

Hauptredner war Bürgermeister Günter Först. Für die Gemeinde Igling ist das neue VG-Gebäude auch das Rathaus. Först ließ noch einmal die Geschichte des Neubaus Revue passieren. Besonders erfreut war der Rathauschef darüber, dass nicht nur offizielle Vertreter aus den Nachbargemeinden kamen, sondern auch ehemalige Mitarbeiter der VG. Sein besonderer Gruß galt Josef Klöck aus Holzhausen, der mit 90 Jahren der älteste ehemalige Mitarbeiter ist und sich heute noch für seinen früheren Arbeitgeber interessiere.

Bei der Zusammenlegung der Gemeinden zur VG Igling vor 40 Jahren hätten sich die Verantwortlichen mit etwas Druck geeinigt, erinnerte ein schmunzelnder Günter Först. Die VG habe ihre Arbeit damals im altehrwürdigen Unteriglinger Pfarrhof begonnen. Langsam, jedoch auch manchmal ganz langsam mit viel Überzeugungsarbeit der verantwortlichen Politiker vor Ort konnte sich eine zentrale Verwaltungsarbeit entwickeln. „Bald merkte man, dass die Zusammenlegung dafür eine gute Sache ist“. Und die örtlichen Bürgermeister seien froh gewesen, so Först, dass sie in den Mitarbeitern der VG kompetente Ansprechpartner hatten, immerhin seien die Aufgaben auch durch die zunehmenden Bevölkerungszahlen in den drei Gemeinden mehr und mehr geworden.

Mehr Arbeit habe auch mehr Personal bedeutet und so sei der Pfarrhof im Laufe der Zeit zu klein geworden. Dazu war auch der Brandschutz bemängelt worden. Umbau, Ausbau oder Neubau an anderer Stelle, lauteten die Alternativen. Die Entscheidung sei schließlich für einen Neubau gefallen.

Stolz sei er auf das Gebäude, betonte Architekt Robert Schenk. Zielvorgabe für ihn sei gewesen, dass sich das Gebäude einfüge und dass es als Verwaltungsgebäude erkennbar sei. Mit den Baukosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro sei man auch im Kostenlimit geblieben.

Der Wettergott hatte es gut gemeint mit der Einweihung und dem „Tag der offenen Tür“. Letzterer fand genau genommen vor der Rathaustür statt. In der abgesperrten Donnersbergstraße standen Steh­und Biertische. Eine Gemeinschaftskapelle aus den Musikgruppen von Obermeitingen, Holzhausen und Hurlach eröffneten den offiziellen Teil. Aus allen drei VG-Gemeinden kamen die Besucher nachmittags, um einen Blick in den Neubau zu werfen. Im Feuerwehrhaus und davor gab es Kaffee und Kuchen, die Bewirtung hatte die Iglinger Feuerwehr übernommen. Auch hier sorgte die Gemeinschaftskapelle für den guten Ton.

Günter Först und seine Amtskollegen Lohse und Böhm sind stolz auf das neue Gebäude. Es ist barrierefrei, technisch auf dem neuesten Stand und mit ausreichend Parkplätzen versehen. Erstmals konnte auch die E-Ladestation der LEW genutzt werden. Für Günter Först ist klar. „Wir werden weiter an einem Strang ziehen und unsere Bürger optimal bedienen“.

Siegfried Spörer

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