Einwohner evakuiert

Millionenschaden, aber niemand schwer verletzt: Großbrand in Greifenberg

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Großaufgebot: Bei dem Großbrand eines Mehrfamilienhauses in Greifenberg bekamen die Landkreisfeuerwehren Unterstützung aus Fürstenfeldbruck. Dei Bewohner mussten evakuiert werden.
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Großaufgebot: Bei dem Großbrand eines Mehrfamilienhauses in Greifenberg bekamen die Landkreisfeuerwehren Unterstützung aus Fürstenfeldbruck. Dei Bewohner mussten evakuiert werden.
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Großaufgebot: Bei dem Großbrand eines Mehrfamilienhauses in Greifenberg bekamen die Landkreisfeuerwehren Unterstützung aus Fürstenfeldbruck. Dei Bewohner mussten evakuiert werden.
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Großaufgebot: Bei dem Großbrand eines Mehrfamilienhauses in Greifenberg bekamen die Landkreisfeuerwehren Unterstützung aus Fürstenfeldbruck. Dei Bewohner mussten evakuiert werden.
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Großaufgebot: Bei dem Großbrand eines Mehrfamilienhauses in Greifenberg bekamen die Landkreisfeuerwehren Unterstützung aus Fürstenfeldbruck. Dei Bewohner mussten evakuiert werden.
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Auch in Dießen brannte es in einem Dachstuhl.
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Auch in Dießen brannte es in einem Dachstuhl.
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Auch in Dießen brannte es in einem Dachstuhl.

Greifenberg/Dießen – Gleich zweimal hat es in einem Haus in Greifenberg gebrannt: in der Nacht von Freitag auf Samstag „und in der Folgenacht dann richtig“, wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord Michael Graf bedauert. „Die Löscharbeiten dauerten bis Sonntagmorgen an,“ 27 Wohneinheiten seien betroffen. „Jetzt besteht massive Einsturzgefahr.“

45 Personen mussten bereits in der ersten Nacht evakuiert und anschließend vom THW Landsberg betreut werden, meldet die Polizei Dießen. Für diejenigen, die keine Möglichkeit fanden auswärts zu schlafen, habe das Rote Kreuz Feldbetten aufgestellt. Zwei Personen erlitten eine leichte Rauchvergiftung, eine musste zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus.

Die Brandursache sei bislang noch unklar, so Graf: „Ob es ein technischer Defekt der Kabelleitung war oder vielleicht Glutnester, wird sich heute erst durch die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck herausstellen.“ Ebenfalls unklar sei, warum der Brand in der Folgenacht nochmals auf­flammte. Derzeit lägen jedoch keine Hinweise auf vorsätzliche Brandlegung vor. Klar sei bislang, dass zwei Kartonagenstapel im Keller des Hauses Feuer gefangen haben.

Die im Gebäude untergebrachten Geschäfte und auch die Arztpraxis mussten ebenfalls ausziehen. Erste Gebäude-Sicherungsmaßnahmen hätten THW und Feuerwehr bereits getroffen. Nach bisherigen Einschätzungen liege der Sachschaden bei über einer Million Euro.

Am Freitag brannte es zudem in einem Dachstuhl in Dießen. Hier sei Bitumen mittels einem Bunsenbrenner verlegt worden, wodurch ein Schwelbrand entstanden sei, so die Polizei Dießen. Verletzt wurde hier niemand, der Sachschaden liegt bei rund 25.000 Euro.

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