"Ammerseeschifffahrt ist auf Kurs"

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Minister Dr. Markus Söder gab mit MdL Alex Dorow und Landrat Landrat Thomas Eichinger (4., 3. und 5. v. links) den Startschuss für die Schifffahrtssaison auf dem Ammersee. Für die Preisgestaltung empfing er eine Auszeichnung des Verbands kinderreicher Familien.

Stegen – Bei einem, „charmanten“ Termin in Stegen hat Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder am vergangenen Mittwoch offiziell die 140. Schifffahrtssaison auf dem Ammersee eröffnet. Außerdem nahm er stellvertretend für die Bayerische Seenschifffahrt die Auszeichnung „fair family award“ vom Verband kinderreicher Familien entgegen.

Er befände sich an einem der schönsten Seen Deutschlands, hielt Söder fest. Dass er als Staatsminister geladen sei, habe er dem „königlichen Erbe“ zu verdanken, aufgrund dessen Schlösser und Seen seinem Ministerium unterstünden. Die Bayerische Seenschifffahrt wurde zwar im Jahr 1984 als Staatsbetrieb privatisiert, der Freistaat hält aber nach wie vor 100 Prozent am Unternehmen.

So verfügt die „bayerische Navy“ auf Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee über 33 Schiffe, die in den letzten fünf Jahren 6,6 Millionen Passagiere beförderten. Die Flotte auf dem Ammersee umfasst mit der generalsanierten „Dießen“ und der „Herrsching“ zwei Raddampfer sowie die beiden Motorschiffe „Utting“ und „Augsburg“. Im Jahr 2015 unternahmen 280.000 Fahrgäste eine Fahrt auf deren Decks. Das ist ein Zuwachs um 5,1 Prozent im Vergleich zur Vorsaison und Rang 2 unter den vier bayerischen Seen. Erstmals hatten zwölf Dießener Bürger im Jahr 1876 die Konzession zur Schifffahrt auf dem Ammersee erhalten, heute sei die Seenschifffahrt eine profitabel wirtschaftende Sparte und „auf Kurs“, freute sich Söder. Insbesondere der Charterbereich, zum Beispiel für Hochzeiten, werde immer beliebter. Damit das so bleibt, wolle sein Ministerium investieren.

Nämlich in Steganlagen und in Schiffe. Für 5,3 Millionen Euro sticht in naher Zukunft eine neue „Utting“ in den Ammersee, ihre Vorgängerin steht vor der Ablösung. Das Schiff werde 50 Meter lang sein und Platz für 500 Fahrgäste bieten, so Söder. Daneben seien schon in den vergangenen zehn Jahren 10 Millionen Euro in den Standort am Ammersee geflossen. Auch mit WLAN warten „Dießen“, „Herrsching“, „Utting“ und „Augsburg“ mittlerweile auf.

Für ihre familienfreundliche Preisgestaltung erhielt die Bayerische Seenschifffahrt den „fair family award“ überreicht. Dieses Gütesiegel vergibt der Verband kinderreicher Familien. Vorsitzende Alexandra Gaßmann unterstrich den Stellenwert, den günstige Freizeitangebote in einem „sorgenfreien“ Alltag einnähmen.

ras

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