Streichkonzert

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Die Sanierung der Sporthalle im Jahr 2014 dürfte weniger als die bisher geschätzten 1,2 Millionen kosten und bleibt somit weitere im Finanzplan.

Kaufering –Das aktuelle Haushaltsjahr ist so gut wie beschlossen, jetzt geht es an die Jahre 2014 bis 2016; genauer darum, was für die Marktgemeinde über­haupt noch finanzierbar ist. 2,5 Millionen wurden gekürzt, mindestens fünf weitere Millionen werden wohl folgen müssen.

Das bleibt im Finanzplan der Marktgemeinde: • Breitbandversorgung für Kaufering-Ost. „Gibt es kein Kabelnetz im Dorf?“ wollte Thomas Wiesmann wissen. „Es gibt nichts außer einem schlechten Telefonnetz“, antwortete Andreas Giampa von der Verwaltung. Geplant wird mit 175000 Euro jährlich ab 2014. • Energetische Sanierung der Grundschule. Der Bau I ist in einem miserablen Zustand und muss dringend saniert werden. Die für 2015 geplante Summe von rund 1,4 Millionen Euro soll aber reduziert werden. • Neues Feuerwehrhaus. Die zwei Millionen für 2016 stehen aber unter Vorbehalt (siehe eigener Artikel). • Sporthalle. Die notwendige Sanierung 2014 dürfte weniger als die bisher geschätzten 1,2 Millionen kosten. Das flog aus dem Finanzplan der Marktgemeinde raus: • Neues Radwegkonzept. Die ramponierten Wege in der Hiltistraße werden nur mit einer neuen Decke versehen (spart rund 500000 Euro). Der neue Radweg entlang der B17 alt ist gestrichen (700000 Euro). • Kreisverkehr Iglinger Straße. Er wurde als nicht notwendig angesehen (minus 305000 Euro); nachgedacht wird über eine erneute Änderung der Vorfahrtsregelung. • Lechsteg auf Höhe des Lechtalbades. 800000 Euro waren hier 2015 vorgesehen, einige Ausschussmitglieder hätten den Steg gerne im Plan ge­halten, konnten sich aber nicht durchsetzen. Damit dürfte auch die Versorgung von Bad und Soccerhalle mit Nahwärme vom Tisch sein. • Mensa für Grund- und Mittelschule. „Sicher schön und auch wichtig“ sei dieses Projekt, so Bürgermeister Püttner, „aber im Moment für mich nicht finanzierbar“. Vorgesehen waren 500000 Euro. • Süd/Ost-Spange. „Wir sollten die Entlastung der Hilti-Straße nicht aus den Augen verlieren“, meinte Bürgermeister Norbert Sepp – der Ausschuss folgte ihm jedoch nicht. Die 1,04 Millionen Euro für 2015 und 2016 wurden gestrichen. • Parkplatz am Bahnhof. Für eine Million Euro sollen Rampen für den barrierefreien Zugang gebaut werden. Die Bahn würde ihren Teil (Absenkung der Bahnsteige und Zugang zu den Bahnsteigen) „eher dann zügig bauen, wenn die Gemeinde hier ihren Teil erledigt“, zitierte Giampa aus einem Gespräch Vertretern des Unternehmens im Rathaus. „Wir lassen uns doch nicht erpressen“, zürnte Gabriele Triebel. Bürgermeister Püttner stellte klar: „Dann bauen wir nur, wenn die Bahn baut.“ Damit sind auch die neuen Fahrradständer vom Tisch, da diese erst mit den Rampen gebaut werden können.

Christoph Kruse

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