Misstrauen am Sonntag

Ein gesundes Misstrauen bewahrt vor manchem Reinfall. Doch nicht immer verbergen sich hinter Fremden gleich „Nepper, Schlepper und Bauernfänger“, die etwas Schlechtes im Schilde führen. Mit einem solchen Fall hatte die Landsberger Polizei vorige Woche zu tun. Nach einiger Verwirrung und mehreren Telefonaten stellte sich heraus, dass eine blonde Stromableserin tatsächlich eine solche war und keine Diebin.

Wie die Polizei berichtete, wollte eine unbekannte Frau bei er einer 81-Jährigen in der Münchener Straße Sonntag vor einer Woche den Stromzählerstand ablesen. Der Seniorin kam das merkwürdig vor. Deshalb hakte sie nach. Die Verdächtige erklärte ihr, es handele sich um eine außerplanmäßige Kontrollablesung. Die 81-Jährige ließ die Frau zwar zum Stromzähler, blieb ihr dabei aber auf den Fersen. Laut Polizei hatte eine Rückfrage bei den Lechwerken zunächst ergeben, dass derzeit niemand zum Ablesen unterwegs sei. Das stimmte aber nicht. Nachdem die Polizeimeldung öffentlich wurde, meldete sich schließlich die blonde Stromableserin selbst und auch die Lechwerke, die wohl noch einmal genauer nachgeschaut hatten. Sie stellten die Sache klar: Die Frau war für den Strom unterwegs und nicht wegen Diebesguts.

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