"Schule dahoam" geschafft 

32 Montessorischüler erreichen Mittleren Abschluss

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Abschlussschüler Lewin, Eva, Leonie und Alysha von der Montessorischule haben während der „Schule dahoam“ digital mit ihren Lehrkräften Kontakt gehalten.

Kaufering – Im Februar und März haben die Schüler der Montessorischule Kaufering in den Abschlussklassen für die Prüfungen gebüffelt. Panik machte sich breit, es wurde geübt, nachgelesen … Und dann war plötzlich die Schule geschlossen. Der Umstieg auf „Schule dahoam“ musste schnell gehen. Dass es funktioniert hat, zeigen die Ergebnisse der Abschlussprüfungen: 27 von 28 Schülern der 9. Klasse haben den Abschluss geschafft, den Mittleren Abschluss sogar alle 32 Schüler.

Geprüft wurde der „Qualijahrgang“ in Dießen und in Weil, der dieses Jahr mit 28 Schülern verhältnismäßig klein war. 27 hane bestanden, der Notendurchschnitt liegt bei 2,32. Die besten Ergebnisse sind eine glatte 1,0 und zweimal eine 1,4, neun Schüler haben insgesamt eine Eins vor dem Komma.

Mit 32 Schülern außergewöhnlich hoch war dieses Jahr die Zahl der Zehntklässler. Alle 32 Prüflinge haben ihren Mittleren Abschluss bestanden, der Schnitt ist 2,28. Die besten Ergebnisse waren zweimal 1,17 und zweimal 1,33. Einen Einser vor dem Komma erreichten zwölf Schüler. Und die Zugangsberechtigung für die FOS schafften 29 Schüler.

Dass die Ergebnisse trotz Corona so gut sind,sei dem „schnellen Handeln, selbstständigen Arbeiten, der guten Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Verständnis von Schülern und Lehrern“ zu verdanken, ist Schulleiterin Andrea Rother überzeugt. Am letzten Schultag vor der Schließung hätten die Lehrer mit den Schülern besprochen, was sie alles für die nächste Zeit brauchten. Am selben Wochenende habe die Schule Videokonferenzsysteme getestet. „In der Lehrerkonferenz am 16. März erstellten die Lehrer eine Plan, wann welcher Lehrer für welches Fach per Video erreichbar sein sollte“, so Rother. Schon zwei Tage später folgte ein Probelauf der Webkonferenz mit allen 60 Schülern. Die Schüler hätten Referate inklusive Computerpräsentationen in der Webkonferenz gehalten. Arbeitsaufträge gingen via schuleigener Cloud an die Schüler. Ab 27. April waren schließlich alle Abschlussschüler wieder in der Schule.

Von den Lehrern gab es viel Lob für die Schüler: Sie hätten sehr konzentriert und viel gearbeitet, sodass die Lehrer mit Korrekturarbeiten gut beschäftigt gewesen seien. Letztendlich kamen Schüler und Lehrer gut in dieser besonderen Zeit klar,. Und haben digitale Kompetenzen erworben. Die Belohnung: ein guter Abschluss.

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