Im Streit den Vater erschlagen

Mord in Obermeitingen - Sohn vermindert schuldfähig

Justitia
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Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Obermeitingen – Mitte Juli hatte ein 25-Jähriger im Streit seinen 62-jährigen Vater getötet. Der Beschuldigte wurde jetzt in ein Bezirkskrankenhaus verlegt. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hält eine verminderte Schuldfähigkeit für wahrscheinlich.

Die bisherigen Ermittlungsergebnisse und eine vorläufige gutachterliche Stellungnahme zur Schuldfähigkeit begründeten die „dringende Annahme, dass der Beschuldigte die Tat jedenfalls im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit begangen hat, infolge dieses Zustandes erhebliche rechtswidrige Taten von dem Beschuldigten zu erwarten sind und er deshalb für die Allgemeinheit gefährlich ist“, informierte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Augsburg Matthias Nickolai.

Man gehe davon aus, dass in der Hauptverhandlung die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet werde. Der Haftbefehl wegen Mordes sei deshalb ersetzt worden: Der Beschuldigte werde von der Justizvollzugsanstalt in ein Bezirkskrankenhaus verlegt.

Am 16. Juli soll der Beschuldigte bei einem Streit seinen Vater mit einem spitzen Gegenstand erschlagen haben. Er floh danach, wurde aber im Rahmen einer Fahndungsaktion festgenommen (der KREISBOTE berichtete). Die Ermittlungen laufen noch.

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