Drei weitere Anlagen geplant

Fuchstal setzt noch mehr auf die Windkraft

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Vier Windkraftanlagen hat die Gemeinde Fuchstal schon, jetzt sollen drei weitere dazukommen - nahe dem Schäfmoos.

Fuchstal – Drei weitere Windräder auf Fuchstaler Flur: Damit befassen sich die Gemeinderäte in der nächsten Sitzung am Donnerstag, 22. Februar, ab 20 Uhr. Als Standort ist der Höhenzug östlich des Aschthales vorgesehen – südwestlich des Weilers Schäfmoos im Gemeindewald. Das bedeutet, dass diese Windräder im Vergleich zu den vier bestehenden näher an den Ortschaften Leeder, Denklingen und Dienhausen liegen.

Die 10 H-Regelung, also die Vorgabe, dass die nächste Ortschaft mindestens zehnmal so weit entfernt ist wie die Windkraftanlage hoch ist, wird damit eingehalten. Nach Dienhausen sind es zweieinhalb Kilometer.

Die vier großen Windkraftanlagen im Kingholz (westlich des Aschthales) sind seit 2016 am Netz. Warum jetzt der Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für weitere drei Windräder? Die Antwort von Bürgermeister Karg auf Anfrage des KREISBOTEN: Weil’s der Teilflächennutzungsplan hergebe und weil der Preis für eine Windkraftanlage um zirka eine Million Euro gesunken sei – auf etwa vier Millionen Euro.

Die Ratsmitglieder befassen sich in der Sitzung mit dem Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung, was wie ein Bauantrag zu bewerten ist. Zudem ist ein Thema, ob diverse Planungsleistungen an das Landsberger Ingenieurbüro Sing vergeben werden.

Johannes Jais

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