Fausthieb statt Brotzeit

37-Jähriger kassiert in der Mittagspause Schlag ins Gesicht

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Die Verfolgungsjagd eines Motorradfahrers endete gestern Mittag hier in der Münchner Straße mit einem Faustschlag.

Landsberg – Da sind zwei mit dünnem Nervenkostüm aufeinander getroffen: Nachdem sich gestern Mittag ein Motorrad- und ein Autofahrer erst im Verkehr provoziert hatten, eskalierte ihr Konflikt in der Münchener Straße. Der Motorradfahrer verfolgte den 37-jährigen Pkw-Steuermann bis vor dessen Arbeitsstelle. Dort kassierte Letzterer einen Faustschlag ins Gesicht.

So hatte sich der 37-Jährige seine Mittagspause wohl nicht vorgestellt. Gegen 12.45 Uhr war er mit seinem Skoda Superb unterwegs, als sich von hinten ein Motorrad näherte – und schließlich bei einem Bremsvorgang nah auffuhr. Den geringen Sicherheitsabstand beantwortete der Skodafahrer, indem er seinem Verfolger den „Vogel“ zeigte.

Und als das Motorrad links überholen wollte, schnitt der 37-Jährige ihm den Weg ab. Da platzte dem 48-jährigen Kradfahrer der Kragen: Er blies zur Verfolgungsjagd und blieb dem 37-Jährigen auf den Fersen, bis dieser seine Arbeitsstelle erreicht hatte. Dort stellte der Motorradfahrer seinen Widersacher wegen des Schneidens zur Rede, beließ es aber nicht bei einem verbalen Denkzettel. Wie die Polizei mitteilt, habe der 48-Jährige dem Skodafahrer mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Beamten ermitteln deshalb wegen Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung und Körperverletzung.

Marco Tobisch

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