Nur die Gelben müssen weichen

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Die Gelben Container (links) am Wiesenring werden zum Jahreswechsel verschwinden, Papier und Pappe (rechts) sowie Glas können dort weiterhin abegeben werden.

Landsberg – Mit Beginn des neuen Jahres ändert sich in Landsberg bekanntlich einiges an den Wertstoff-Sammelstellen. Nach der aktuell noch laufenden Verteilung der Gelben Tonne an alle Haushalte verschwinden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die entsprechenden Container aus dem Stadtgebiet.

Für andere Wertstoffe bleiben aber die entsprechenden Sammelplätze geöffnet – zumindest vorerst. Das bestätigen auf Nachfrage sowohl das Landratsamt als auch die Stadtverwaltung Landsberg.

Eben diese Frage war in den vergangenen Wochen immer wieder von Bürgern gestellt worden, nachdem Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) bei der jüngsten Bürgerversammlung im Stadttheater darauf hingewiesen hatte, dass es ab Januar 2014 „nur noch drei Anlaufpunkte“ geben werde: Iglinger und Spitalfeldstraße sowie Erpfting. Damit waren aber offenbar nur die Behältnisse für die so genannten Leichtverpackungen gemeint. Bisher sei die Stadt als Grundstückseigentümerin wegen möglicher Änderungen nicht an den Landkreis herangetreten, sagt Landratsamtssprecher Wolfgang Müller, und auch seine städtische Kollegin Simone Sedlmair bestätigt, dass die Container-Stand­- plätze erhalten bleiben sollen. Wolfgang Müller: „Allerdings geht es dabei nur noch um Glas und Papier sowie vielleicht den einen oder anderen Altkleider-Container.“

Für Altstadtbewohner

Beide Stellen machen auch klar, dass die verbleibenden „Gelben Container“ auf den betreuten Wertstoffsammelstellen West und Ost, Iglinger und der Spitalfeldstraße, nicht etwa die bisherigen Behältnisse im Stadtgebiet ersetzen sollen. „Diese Container sind, auf Grund des begrenzten Fassungsvermögens, für die Bewohner der Altstadt gedacht, die keinerlei Stellmöglichkeiten für eine Gelbe Tonne haben“, erklärt Sedlmair. Unklar ist aber bisher, wie das dann bei der Anlieferung kontrolliert werden könnte. Müller: „Wir hoffen inständig, dass die Leute vernünftig sind und auch nur die Altstadtbewohner, die wirklich die Tonne gar nicht unterbringen können, dort entsorgen.“

Bei der Stadt hat man für alle Bürger, die sich jetzt schon Sorgen machen, dass ihr neues Sammelbehältnis künftig nicht ausreichen könnte, einen anderen hilfreichen Tip: „Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, transparente Säcke bis zu einem Fassungsvermögen von 90 Litern mit Leichtverpackungen zu befüllen und am Abfuhrtag neben einer Gelben Tonne bereitzustellen.“ Das Landratsamt weist allerdings darauf hin, dass diese Säcke selbst beschafft werden müssen und die Entsorgung auf diese Weise nur „ausnahmsweise“ und „nicht dauer­haft“ möglich sei.

Die Stadt wird künftig in vier Bezirke unterteilt, in denen die Tonne einmal monatlich geleert wird. Die genauen Abfuhrtermine für die Gelbe Tonne sind auf www.abfallberatung-landsberg.de abrufbar.

Erhaltenswerte Sammelplätze

Außer an den beiden betreuten Wertstoffsammelstellen West und Ost kann im Stadtgebiet Landsberg an folgenden Containerplätzen auch künftig noch Glas und Papier entsorgt werden: • Waitzinger Wiese, Erpftinger Straße, Altöttinger Straße und Römerhang (beide Standorte auf Wunsch der Stadt nur Glas), Bayerfeldstraße, Isidor-Hipper-Straße, Lechstraße (Inselbad), Dominikus-Zimmer- mann-Gymnasium, Wiesenring, Friesenegger-Straße, Valen­tin-Kindlin-Straße und Friedheim.

Christoph Kruse

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