Der Nachwuchs solls richten

Die Handballer des TSV Landsberg sind für die Saison gerüstet (stehend von links): Jürgen Krenss, Dieter Friedrichsdorf, Trainer Hubert Müller, Max Hofer, Kapitän Tommy Schwirkmann, Mathias Lauterbach, Tim Wilmes, Florian Stöcker, Roberto Schwirkmann, Mathias Schuberth, Severin Bartl, Max Matzer-Kernich und Sponsor Christian Becker sowie (vorne von links) Alexander Neumeier, Florian Kullmann, Dennis Gleich, Alexander Imhof, Andi Horn, Benny Kobold, Christian Stöcker und Gatto Papenburg; beim Fototermin fehlten Christian Eisen, Roman Müller und Dominik Führe. Foto: Krivec

Am kommenden Samstag beginnt wieder die Saison für die Landsberger Handballer. Die erste Herrenmannschaft empfängt zum Auftakt der Landesliga um 16 Uhr den SC Kissing im Landsberger Sportzentrum. Und eines steht schon vor dem ersten Anwurf fest: Es wird eine Saison des Umbruchs für den TSV.

Mit Jörg Friedrich, Marco Müller, Andi Lerch, Oli Götsch, Andi Messner und Sandor Schmidt sind gleich sechs erfahrene Spieler nicht mehr mit dabei – eine erhebliche Einbuße für eine Mannschaft, die schon letztes Jahr gegen den Abstieg spielte. Mit Andi Horn im Tor und den Feldspielern Tim Wilmes, Mathias Lauterbach und Florian Stöcker sind zwar vier Spieler dazu gekommen, die teilweise schon Erfahrung in der Landesliga haben, aber sie können die Abgänge wohl kaum kompensieren. Weitere angestrebte Verpflichtungen ließen sich nicht realisieren, da wollte man bei den Landsbergern lieber weiterhin seriös wirtschaften. So musste man viel schneller als geplant Talente aus der eigenen A-Jugend einbauen. Die Jungen sind mit Engagement in die Vorbereitung eingestiegen, haben aber noch einiges an Entwicklung vor sich. Das Potential ist da, muss aber noch weiter entwickelt werden. Bereits im Mai hat die Mannschaft mit der Vorbereitung begonnen. Die Neuen und die Jungen haben sich dabei besonders ehrgeizig und motiviert gezeigt. Nach dem personellen Umbruch galt es zunächst einmal ein Team zu bilden, das sich kennt und als Team funktioniert. Dies ist in den drei Monaten schon ganz gut gelungen. Die Konditionsarbeit stand bis Mitte August im Vordergrund, um überhaupt die für die Landesliga notwendigen körperlichen Grundlagen für die jungen Spieler zu schaffen. In den letzten drei Wochen lag der Schwerpunkt dann auf den technischen und taktischen Aspekten. Das es dabei noch hakt, wundert Trainer Hubert Müller nicht: „In einem technisch so anspruchsvollen Sport wie Handball braucht eine neue und dazu teils unerfahrene Mannschaft einfach ein gewisse Zeit, um zu wachsen. Die Fortschritte werden sich wohl erst im Laufe der Saison ergeben. Auf jeden Fall macht es mit dieser neuen und jungen Truppe riesigen Spaß, ich glaube an die Mannschaft und ihre guten Perspektiven. Die Zukunft des Landsberger Handballs ist damit bestimmt gesichert.“ Dies war ja eines der wesentlichen Ziele der Abteilung nach dem Aufstieg in die Landesliga. Aufsteiger sind diesmal die Meister der Bezirke Schwaben, der TSV Schwabmünchen, der Alpenvorlandmeister Eichenau und der Oberbayernmeister Ismaning. Absteiger aus der Bayernliga ist Fürstenfeldbruck II. Wieder haben mit Unterhaching, Niederraunau, Kissing, Memmingen und Trudering einige Vereine Aufstiegsambitionen angemeldet. Aber auch andere denken heimlich an einen Platz in vorderen Regionen wie Schwabmünchen, Ismaning und Allach. Stark werden auch wieder die beiden zweiten Mannschaften aus Friedberg und Fürstenfeldbruck sein, die regelmäßig auf Spieler aus der ersten höherklassigen Mannschaft zurückgreifen können. Wer neben den Landsbergern um den Klassenerhalt spielt ist nicht so eindeutig. Auch in Immenstadt gab es einen personellen Umbruch. Indersdorf will nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Sicher ist, dass mindestens vier Mannschaften absteigen und da wird es sicher so manche Überraschung geben. Zur Erinnerung: Letztes Jahr waren gleich acht Teams bis kurz vor Schluss in den Abstiegskampf verwickelt.

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