Nachwuchs zeigt tolle Leistung – HS Basket Landsberg fährt lockeren 102:88-Sieg ein

Aus diesem 102:88-Sieg gegen die TSV Tröster Breitengüßbach II am Samstagabend kann man zwei Erkenntnisse gewinnen. Landsbergs Basketballer können sich immer wieder aktivieren, können Rückstände, drohende Niederlagen oder einfach nur schlechte Spielphasen überwinden und das Punktekonto wieder auffüllen. Was aber fast noch wichtiger ist: die Auswechselbank ist gut besetzt. Und: spätestens seit dieser Partie stehen neben einer ebenbürtigen zweiten Fünf gleich mehrere Nachwuchsspieler bereit.

Dass Breitengüßbach nicht so einfach die drei Punkte würde abgeben, war von Beginn an klar. Die junge Truppe glänzte mit Dreierwürfen, was den durchweg an Körperlänge überlegenen Landsbergern eine Defense schwierig machte. Sieben Distanzwürfe der Gäste allein in der ersten Halbzeit, ein Jason Boucher weite Strecken auf der Bank, dafür Lars Ulrich, Lukas Klocker und Jannis Goldbach im Einsatz, die aber mit den flinken Gegnern so ihre Mühe hatten und schon hieß es zur Pause 48:46. Die nächsten zehn Minuten Spielzeit gehörten dann den Lechstädtern. Jason Boucher tat gewaltig etwas für sein Punktekonto, das am Ende 34 Zähler aufwies. Dre Thornton und Michael Teichner leisteten unterm Korb gute Arbeit gegen den einzigen „Langen“ der Breitengüßbacher. Die hatte plötzlich jegliche Courage verlassen. Konsequent zog darum HSB Landsberg davon, auf 78:64 bis zur nächsten Viertelpause. Jetzt begann HSB-Trainer Sasha Kharchenkov wieder dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Mit Lorenz Hüper kam ein 17 Jahre junger Mann, der sich nahezu problemlos in die Mannschaft eingliederte und auch gleich seine ersten zwei Freiwürfe versenken konnte. Natürlich brachte die Pause für die HSB-Routiniers den mit nur acht Mann angetretenen Gästen wieder Anschlussmöglichkeiten. Mit sechs weiteren Dreierwürfen verkürzten sie noch einmal auf zeitweise aber nicht mehr als neun Punkte Rückstand. Wieder zeigte die konsequente Verteidigung Landsbergs Wirkung. Die Fehlpässe der Breitengüßbacher mehrten sich, sie passten lieber weiter als selbst den Korbwurf zu versuchen. Das Gegenteil bei den Lechstädtern. Thornton, Teichner, aber auch Florian Kirchhoff und Marcus Kästner trauten sich umso mehr. So gelang quasi mit der Schlusssirene Thornton auch der 102:88-Endstand. Dieser Heimsieg brachte nun zwar keinen besseren Tabellenplatz, aber die Chance dazu blieb erhalten. Denn die nächste Begegnung auswärts gegen HD Immo Baunach am kommenden Sonntag dürfte auch eine lösbare Aufgabe sein. Schließlich konnte man das Hinspiel in Landsberg mit 21 Punkten mehr für sich entscheiden.

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