Neues Wohnen am Lech

Pöttinger will das Pflugfabrik-Areal selbst bebauen

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Dass einige Gebäudeteile der ehemaligen Pflugfabrik an der Von-Kühlmann-Straße längst sanierungsreif sind lässt sich nicht verheimlichen. Jetzt möchte Pöttinger das Areal nicht mehr an die Stadt verkaufen, sondern selbst mit Wohnungen bebauen.

Landsberg – Es ist das größte innerstädtische Wohnprojekt und weder Franz Xaver Rößle noch Ingo Lehmann haben es in ihren Amtszeiten auf den Weg bringen können: die Bebauung der Pflugfabrik mit Wohnungen. Jetzt zeichnet sich eine Wende ab: Die Firma Pöttinger möchte die Sache selbst in die Hand nehmen.

Worum es im Detail geht, das möchten Stadt und Pöttinger gemeinsam am kommenden Montag in einer Pressekonferenz bekannt geben, der Ältestenrat des Stadtrates wird am selben Tag informiert. Das Plenum soll sich zwei Tage später mit der neuesten Entwicklung erstmals befassen. Im Mittelpunkt dieser Debatte steht, wie aus Verwaltungskreisen zu erfahren war, die Einbindung der Bürger. Die Grundzüge des Vorhabens inklusive der gewiss nicht einfachen Erschließung möchte man auf ein solides Fundament stellen, bevor es an die eigentliche Planung geht.

Neu ist, dass Pöttinger das rund fünf Hektar große Areal nicht mehr an die Stadt verkaufen, sondern selbst bebauen und sich dabei stark an den aktuellen Gebäudehöhen orientieren möchte. Mit diesem Wunsch traten Heinz und Klaus Pöttinger, Geschäftsführer des oberösterreichischen Landmaschinenherstellers aus Grieskirchen, im vergangenen Jahr an die Stadt heran. Offensichtlich, und das ist mehr als augenfällig, besteht bei einigen Gebäudeteilen großer Sanierungsbedarf.

Weder Pöttinger selbst noch die Stadt – OB Mathias Neuner ist im Urlaub – wollten sich im Vorfeld der Pressekonferenz am Montag zur Sache äußern.

Toni Schwaiger

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