FMZ am nächsten Meilenstein – Richtfest fürs InCenter Landsberg – Eröffnung im April 2009 – Rund 350 neue Arbeitsplätze

An einem „weiteren Meilenstein“ auf dem Weg zur Eröffnung im April nächsten Jahres sei das InCenter Landsberg am Donnerstag mit der Hebauffeier angekommen. Vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Behörden sowie den beteiligten Firmen und deren Mitarbeiter betonte EEW-Geschäftsführer Axel Schumann, dass er beim Countdown nun keine Verzögerungen mehr erwarte. „Zu Ostern 2009 werden rund 350 neue Arbeitsplätze entstanden sein“, versprach er für die Sindelfinger Investorengesellschaft.

Im Warmbereich des zukünftigen OBI Bau- und Gartenmarktes erinnerte Schumann einmal mehr daran, welch großes Risiko EEW in der Lechstadt mit dem Baubeginn und damit verbunden der Grundsteinlegung vor elf Monaten eingegangen sei. „Das Verwaltungsgericht hätte damals den Bau jederzeit einstellen können.“ Mit großer Erleichterung habe man später die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes aufgenommen, dass der Bebauungsplan für das Fachmarktzentrum geltendem Recht entspreche. Für die Gegenseite, so Schumann, mache es jetzt juristisch kaum Sinn, weiter zu klagen. Wermutstropfen für den Investor: Die Auseinandersetzung mit all ihren Auswirkungen habe die Kosten für das Projekt – bislang war von 60 Millionen Euro die Rede – „klar nach oben“ getrieben. Landrat Walter Eichner (CSU) ging ebenfalls auf den steinigen Weg bis zum Richtfest für das InCenter Landsberg ein. Beim Spatenstich noch habe er mit Blick auf das Ergebnis des Bürgerentscheides an das Demokratieverständnis aller FMZ-Gegner appelliert, jetzt möchte er eine große Chance genutzt wissen: Nämlich die laut Einzelhandelsgutachten vielen Millionen Euro abfließender Kaufkraft in Stadt und Landkreis Landsberg halten. „Und wenn nur zehn Prozent davon in die Altstadt fließen, dann haben wir schon gewonnen“, so Eichner. EEW-Chef Axel Schumann rechnet übrigens mit 6500 bis 7500 InCenter-Kunden pro Tag. In die „Parallelentwicklung“ investiere die Stadt schon jetzt und auch in Zukunft Millionen, betonte OB Ingo Lehmann (SPD). Das Ergebnis können sich bereits sehen lassen. Als „architektonisches Aushängeschild für Landsberg“ bezeichnete Lehmann das InCenter. Es sei das sehenswerte Ergebnis eines fünfjährigen Kampfes, bei dem so viele rechtliche, bürokratische, politische und juristischen Hürden zu überwinden waren. Ende Dezember ans Netz Der Bau des InCenters Landsberg läuft weitestgehend nach Plan. Ende Oktober seien laut Schumann die Abschlussarbeiten an Dach und Fassade fertig, die Außenanlagen mit 1246 Parkplätzen inklusive Begrünung werde abschließend im November angegangen. Und zum Jahreswechsel soll die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des InCenters erstmals Strom ins Netz der Lech-Elektrizitätswerke einspeisen – aus 4428 Modulen.Für Axel Schumann ist die Anlage auf dem begrünten FMZ-Dach ein „technisches Highlight“, das eine jährliche CO2-Ersparnis von rund 550 Tonnen erbringe. Mit Beginn der kalten Jahreszeit verlagert sich das Baugeschehen ins Innere des Komplexes. Statt bisher rund 120 Fachkräfte werden bis zu 300 Mitarbeiter die Innenausbauten nach den Vorstellungen der Mieter komplettieren. Die Zusammensetzung der Anbieter und die Verkaufsflächen bleiben laut Schumann wie bereits benannt: OBI Bau- und Gartenmarkt (6500 Quadratmeter), Kaufland (6300), Media-Markt (2500), K&L-Ruppert (1800), Sport 2000 Big Point (1000) und Siemes-Schuhe (870).

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