Großer Garten für Jedermann

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Am Montag haben Mitarbeiter des Bauhofs, Oberbürgermeister Mathias Neuner, Pia Becker, Klaus Schmalholz, Axel Flörke (von rechts) und Stefan Jörg (vorne) den ersten Baum für das Naherholungsgebiet am Altöttinger Weiher gepflanzt.

Landsberg – Spazieren gehen, auf einer Bank verweilen, vielleicht sogar bald Ruderboot fahren: Der Altöttinger Weiher bietet die Möglichkeit für viele Freizeitbeschäftigungen. Der Verkehrs- und Verschönerungs­verein Landsberg hat nun die Realisierung eines Naherholungsgebietes in die Hand genommen. 

Der Verkehrs- und Verschönerungsvereins hatte es sich angesichts der Finanzlage der Stadt zur Aufgabe gemacht, die Materialkosten für das bereits 1998 geplante Projekt von 11140 Euro aufzubringen. „Wir unterstützen diesen Mehrwert für die Menschen in der Region“, meint auch Klaus Schmalholz, Vorstand der VR-Bank Landsberg-Ammersee, die 4000 Euro beisteuerte. Die Stadt erbringt Eigenleistungen in Höhe von knapp 9000 Euro.

Nun werden laut Pia Becker, Landschaftsarchitektin der Stadt, drei Wanderwege rund um den Weiher geschaffen und ausgeschildert, etwa ein Rundweg um den Weiher. Derzeit pflanzen die Mitarbeiter des Bauhofs neue Obstbäume. „Die Bürger sind dann auch eingeladen zu pflücken“, erklärt Becker. „Wenn jemand keinen Garten hat, kann er hier trotzdem etwas ernten.“

Axel Flörke, Vorsitzender des Verschönerungsvereins erklärt, dass bald Flyer auf das Naherholungsgebiet hinweisen werden. „Wir wollen auch dazu aufrufen, Bänke zu spenden.“ Ein großer Wunsch sei es zudem, dass man dort auch Ruderboote nutzen kann. Drei Stellen am Weiher seien laut Becker bis zum Wasser zugänglich, die übrigen Schrebergärten bleiben bestehen, bis deren Pachtvertrag ausläuft.

Janina Bauch

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