Kein Aufnahmestopp, aber zwei Stationen unter Quarantäne

Neue Corona-Infektionen im Klinikum Landsberg

Klinikum Landsberg
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Momentan stehen zwei Stationen im Klinikum unter Quarantäne. Das betrifft vor allem die werdenden Mütter.
  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Landsberg - Im Klinikum Landsberg hat es einen weiteren Corona-Ausbruch gegeben. Zwei Stationen stehen deshalb unter Quarantäne und nehmen keine neuen Patienten mehr auf. Einen generellen Aufnahmestopp gebe es aber nicht, informiert Klinikumssprecherin Regina Miller

Unter Quarantäne stehen bedeutet, dass in diesen beiden Stationen - und nur in diesen beiden Stationen - tatsächlich ein Aufnahmestopp bestehe und keine neuen Patienten dort untergebracht werden, so Miller. Der Betrieb auf den Stationen laufe dennoch normal weiter. Die erste Station wurde bereits am 20. Februar unter Quarantäne gestellt, die zweite am 24. Februar.

Generell würden sowohl alle neue Patienten als auch alle Patienten, die die Klinik verlassen, vor der Entlassung nochmals getestet, informiert Miller. Zudem werden sich alle Mitarbeiter täglich per Schnelltest getestet, das Gesundheitsamt führe zudem regelmäßige Reihentestungen durch, um ein nochmaliges Schließen einer Station, wie das bereits vor Kurzem der Fall war, zu verhindern. Die damals geschlossenen Station 3B bleibe weiterhin zu, so Miller. Allerdings plane man ab Donnerstag eine schrittweise Wiedereröffnung.

Frauen, die in Landsberg demnächst entbinden wollen, waren verunsichert. Es gebe neue Regelungen für die Aufnahme und den Besuch. Ein Großteil der Regeln sei aber bereits seit Langem gültig, so Miller. In Anbetracht der weiteren Infektionen sei allerdings ein Besuch auf der Wöchnerinnenstation nach der Geburt nicht mehr möglich. „Väter dürfen aber weiterhin bei der Geburt dabei sein“, betont Miller.

Die Webseite der Klinik konkretisiert für die Geburtenstation: „Besuche auf der Wöchnerinnen-Station im ersten Stock sind aktuell leider nicht mehr möglich. Auch Besuche auf unserer Premium-Station im dritten Stock sind aktuell leider nicht mehr möglich.“ Wer die ersten Tage gemeinsam mit Mutter und Kind verbringen wolle, müsse ein Familienzimmer auf der Premiumstation belegen - keine unbedingt günstige Variante. In diesem Fall werde der werdende Vater zusammen mit der Schwangeren aufgenommen. Beide benötigten dazu einen negativen PCR-Test - der momentan auch von den Gebärenden gefordert wird. Das Verlassen der Station während der Zeit des Aufenthalts sei weder für den Vater noch für Mutter und Baby möglich.

Das bedeutet: Schwangere können weiterhin im Klinikum Landsberg entbinden, benötigen aber einen negativen PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden. Auch der Partner oder eine andere Bezugsperson, der bei der Geburt dabei sein möchte, benötige „zwingend einen negativen PCR-Test, der nicht älter sein darf als 72 Stunden“, ist auf der Webseite zu lesen.

Mehr dazu auf der Webseite des Klinikums.

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