Neue Gesichter, altes Ziel

Am kommenden Sonntag beginnt für die Fußballer des TSV Landsberg die zweite Saison in der Landesliga Süd mit der Auswärtspartie beim letztjährigen Tabellenzweiten VfB Eichstätt. Große Sprünge erwartet man im Landsberger Lager nicht: Auch in diesem Jahr heißt das Ziel Klassenerhalt.

Dies liegt neben einem im Ligavergleich niedrigen Etat am großen Umbruch innerhalb der Mannschaft. Mit Johannes Müller, Michael Bugdoll, Andreas Rössle (alle Karriereende), Johannes Steiner (FC Pipinsried), Bastian Mayr (FC Memmingen) und Josef Noder (TSV Rottenbuch) verließen einige arrivierte Spieler die Mannschaft. Die abgegangene Qualität zu ersetzen war nicht einfach. Doch mit den Neuen (Altersdurchschnitt aller Neuzugänge beträgt 18,75 Jahre) Mario Michelini (TSV Mindelheim), Marc Freier, Baris Ayoglu, Kadir Ayoglu (alle U19 SG Landsberg), Fatih Akkulak (TSV Marktoberdorf), Kevin Enzi, Roman Schuster (bd. SV Raisting), TSV-Rückkehrer Muriz Salemovic (FC Augsburg II) sowie Denny Meincke (FC Neubrandenburg 04) hoffen die Verantwortliche, ein schlagkräftiges und junges Team zusammengestellt zu haben. Neu ist auch der Trainer. Nach vierjährigem Gastspiel beendete Jochen Frankl auf eigenen Wunsch sein Engagement beim TSV Landsberg und schloss sich der TSG Thannhausen an. Ihn ersetzt Jürgen Lugmair. Der A-Schein-Inhaber ist ein Landsberger Eigengewächs und zeichnet bereits seit Jahren für die taktischen Maßnahmen von Bonfert, Steinberger und Co. verantwortlich. Unterstützt wird Lugmair an der Seitenlinie vom ehemaligen Landsberger Spieler Martin Schmid. Günther Kiening kümmert sich weiterhin um das Training der Torhüter. Was mit einem dünnen Kader passieren kann, wenn es einige Verletzte zu beklagen gilt, haben die Landsberger in der vergangenen Saison gesehen. Daher wurde reagiert und der Kader nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ erweitert. Dass es den durchweg jungen Neuzugänge an der Erfahrung fehlt, sei ein Nachteil, räumen die Verantwortlichen ein, die jedoch im Gegenzug auf die jugendliche Unbekümmertheit ihres Teams bauen. Das erste Etappenziel haben die Landsberger bereits erreicht. Mit 22,5 Jahren wurde der Altersdurchschnitt um 4,5 Jahre gesenkt. „Wir können bei unserem Etat keine großen Sprünge machen, daher macht es mich umso stolzer, was für großartige Talente wir für unsere Mannschaft gewinnen konnten“, so Abteilungsleiter Sepp Hintermeier. Ob sich damit allerdings auch der Wunsch nach dem Klassenerhalt erfüllen lässt, wird sich zeigen

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