Baustellen, Ruethenfest und Flugzeuge

Der neue Landsberger Stadtfilm ist da!

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Der neue Stadtfilm von Rudolf Gilk zeigt Landsberg von allen Seiten.

Landsberg – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein Film ist dann ein ganzer Roman. Und den erzählt der neue Landsberg-Stadtfilm von Rudolf Gilk für die Jahre 2018 und 2019. Natürlich mit dem Ruethenfest, den Großbaustellen, Flugzeugbenennungen oder auch „Nabucco“ am Hauptplatz. Premiere ist am Sonntag, 1. März, um 14.30 Uhr im Olympia Kino in Landsberg.

Seit 50 Jahren werden die Geschehnisse in Landsberg alle zwei Jahre in einem Stadtfilm festgehalten. Die Filmsammlung gehört zu einem wichtigen Stück Zeitgeschichte der Stadt. Die Produktion der Filme übernimmt seit einem halben Jahrhundert Rudolf Gilk. Er begleitet mit seiner Kamera alle großen und kleinen Ereignisse in der Stadt, bereitet die jüngsten Themen der Stadtgeschichte in bewährter Weise auf und kommentiert sie auch mal mit seinem feinen Humor und einem Augenzwinkern.

Am Sonntag feiert der Stadtfilm Premiere im Olympia Kino. Der Film lässt die Ereignisse der Jahre 2018 und 2019 in der Lechstadt Revue passieren. Mehr als 40 Themen hat Rudolf Gilk in 90 Minuten aufbereitet.

Zu den Höhepunkten zählen natürlich das Ruethenfest, der Baubeginn des neuen Wohnquartiers am Papierbach, der Abriss des Schrembaus, der Baubeginn des Lady-Herkomer-Steges sowie die Sanierung der Schloßberggarage und der Hochwassermauern an den Lechufern. Nabucco am Hauptplatz, das Bayertorfest, 30 Jahre Stelzer, 130 Jahre Alpenverein Sektion Landsberg, 90 Jahre Landsberger Hütte, das sind alles Themen die sich im Stadtfilm 2018-2019 noch einmal abspielen und die Zuschauer am Geschehen teilnehmen lassen.

Wie ein Bogen spannt sich das verrückte Wetter um den Film. Die Sturmtiefs Burglinde und Fredericke eröffneten das Jahr 2018 und hinterließen ihre Spuren. Im Januar 2019 hatte die Kälte die Stadt fest im Griff und die Sommer waren wiederum so ungewöhnlich heiß, dass auch schon mal eine Entenfamilie Abkühlung im Schwimmbecken des Inselbads suchte.

Sehr amüsant zeigte sich das Wetter bei der Einweihung des Verfassungssteines im Englischen Garten. Beim Aufmarsch der Prominenz samt Blaskapelle, Schützen und Trachtler ging plötzlich ein Gewitterschauer nieder und verpasste diesem ernsten Akt eine gewisse feuchte, aber menschliche Note.

Eine Primiz und ein Goldenes Priesterjubiläum gleichzeitig sind ein seltenes Zusammentreffen. Gefeiert wurde das mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkiche Mariä Himmelfahrt. Im Stadtfilm wird der Primizsegen quasi nochmal erteilt.

Vieles hat man vielleicht schon vergessen. Zum Beispiel die totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018 oder auch die Taufe einer Lufthansamaschine am Münchener Airport auf den Namen „Landsberg am Lech“.

Der Film ist abwechslungsreich und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ein Stück Stadtgeschichte. Rudolf Gilk betont dabei nicht so sehr den politischen Aspekt – außer in ein paar hintergründigen Seitenhieben –, sondern rückt mehr das Ereignis samt dem ‚Drumherum‘ in den Vordergrund.

Karten für die Premiere des Films gibt es im Vorverkauf an der Kinokasse und online unter www.kino-landsberg.de. Die DVD kann nach den Vorführungen direkt im Kino gekauft werden und ist später auch in der Tourist-Information der Stadt Landsberg zu erwerben.

Aber den Trailer gibt's schonmal hier zu sehen:

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