Neue Situation in der Ortsmitte

Gleich zwei Bebauungspläne, die auch die Zukunft des Jugendhauses und des Schützenheimes regeln, beschäftigten den Schondorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Dana Berger vom Planungsverband erläuterte Änderungen im Bebauungsplan „Ortsmitte“, Architekt Edgar Bürger stellte den Vorentwurf zur Neuaufstellung des Bebauungsplanes „Sportgebiet Mühlau“ vor.

Wie Berger betonte, habe sich der Planungsverband im vergangenen Jahr mit dem Planer der Rathaussanierung, Edgar Bürger, und den Planern der vor wenigen Wochen zu Grabe getragenen Jugendhausplanung neben dem Rathaus, Kurt Bergmaier und Wolfram Häberle zusammengesetzt, um Entwicklungsmöglichkeiten für beide Gebäude in den Bebauungsplan einzuarbeiten. Durch den aktuellen Beschluss, das Jugendhaus im Obergeschoss des Schützenheims in der Mühlau anzusiedeln und durch die vollzogene Fällung einiger Bäume gegenüber vom Bahnhof hätten sich die Voraussetzungen jedoch geändert. Anstatt der Zweckbestimmung „Jugendhaus“ wurde neben dem Rathaus die Zweckbestimmung „Fläche für Gemeindebedarf“ in den Bebauungsplan eingetragen. Dies schließe jedoch „keinesfalls“ aus, so Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD) auf Nachfrage von Helga Gall (Grüne) dass hier nicht irgendwann einmal ein Jugendhaus gebaut werden könnte. Die neue Situation biete nun jedenfalls genügend Raum für einen überdachten Buswartebereich auf der östlichen Seite der Bahnhofstraße, erläuterte Berger. Der Gehweg wird bis zur Bushalle weitergeführt. Auf der Westseite löst sich der 2,50 Meter breite Radweg kurz vor dem Bahnhof auf, da im Engstellenbereich zwischen Rathaus und Bahnhof nur mit wenig und langsamem Autoverkehr zu rechnen sei. Im nördlichen Straßenbereich ist dagegen eine Breite von sechs Metern vorgesehen, um Busbegegnungsverkehr zu ermöglichen. Vier Busparkplätze werden auf einer Fläche von 15 mal 21 Metern gegenüber der Bushalle angeordnet. Außerdem sind entlang der Bahngleise zwölf PR-Parkplätze, einer mehr als notwendig, vorgesehen. Plätze beim Rathaus? Thomas Betz (CSU) regte an, auch das Rathaus mit fünf oder sechs Dauerparkplätzen zu bedenken, um die Parksituation im Hof der Feuerwehr zu entzerren. Bürgermeister Wittmaack hielt entgegen, dass die Feuerwehr durchaus Verständnis dafür zeige, dass die vorhandenen Parkplätze nicht den ganzen Tag für den Fall eines Einsatzes freigehalten werden könnten. Außerdem wies Wittmaack darauf hin, dass er bei der Bahn nachgefragt habe, ob das östliche Totgleis der Bahn in absehbarer Zeit zurückgebaut werde. In diesem Fall wären dort Baumpflanzungen möglich.

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