Neue Stelle für den Kinderschutz

Die Familie stand im Mittelpunkt beim 1. Landsberger Aktionstag „Junges Stadtleben“. Einrichtungen und Initiativen, die sich um das Wohl von Kindern und Eltern kümmern, haben sich dazu an Christi Himmelfahrt im Sportzentrum als Bündnis vorgestellt. Das Amt für Jugend und Familie im Landratsamt informierte auch über Neues: Demnächst wird es mit KoKi, der „Koordinierenden Kinderschutzstelle“, dort einen neuen Anlaufpunkt geben.

„Durch KoKi sollen alle Akteure besser vernetzt werden“, sagte Elisabeth Ruge, die demnächst, ab 1. Juni, für dieses „Netzwerk frühe Kindheit“ tätig sein wird. Denn arbeiten die Dienste und Einrichtungen besser zusammen, könne frühzeitiger geholfen werden, wenn sich Gefahren und Probleme für jüngere Kinder abzeichneten. Ruge wird auch eine Navigationsfunktion haben, um Ansprechpartner zu vermitteln. Anderen Rat – zum Wiedereinstieg in den Beruf nach der Babypause – konnten sich junge Mütter beim Stand der Agentur für Arbeit holen. Gleich daneben zeigte das Kinderbüro, wie Tagesmütter vermittelt werden. Mitmach-Aktionen bot die Lebenshilfe, die viele Kinder anlockten. Für Ältere war auch das Jugendzentrum mit einem Stand vertreten. Allerdings kamen wenig Jugendliche, sodass Gerdi Bartholl vom JuZe, den Tag eher nutzte, um mit Eltern ins Gespräch zukommen. Sabine Jochner-Wallner von der Stadt Landsberg ist verantwortlich für „Junges Stadtleben“, das aus einer Bürgerbefragung hervorgegangen ist. Der Tag diente dazu, „die Bündnispartner ins Gespräch“ und gleichzeitig, „das Bündnis unters Volk zu bringen“, wie Jochner-Wallner erklärte.

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