Neuer Fanclub

Die „Fanszene Landsberg“ bietet dem HCL ab sofort Unterstütung vor und hinter den Kulissen (von links): Schatzmeister Stefan Bartl, Schriftführerin Niina Schiller, 3. Vorsitzender Fabian Schmölz, 1. Vorsitzender Kai Turtenwald und 2. Vorsitzender Dennis Ritzl. Foto: Kruse

Die Eishockey-Szene in Landsberg organisiert sich neu: Am vergan-genen Wochenende gründeten 17 Mitglieder die „Fanszene Landsberg“ offiziell als eingetragenen Verein, vorbehaltlich der Eintragung in das Registergericht. „Wir wollen für alle offenstehen“, so der frisch gewählte 1. Vorsitzende Kai Turtenwald, „HCL-Fans, ehemalige EVL-Fans und auch für alle, die einfach das Eishockey in Landsberg unterstützen wollen.“

Turtenwald selbst hat, wie auch seine neuen Vorstandskollegen, die bewegten Zeiten rund um das Landsberger Eishockey in der jüngeren Vergangenheit aktiv miterlebt: 2008 gründete sich der HC Landsberg und fand neben „Alt-Fans“ schnell auch die Unterstützung etlicher junger und sehr aktiver Zuschauer. Bald mischten die Riverkings in punkto lautstarker und kreativer Anfeuerung die Bezirksliga auf. Die damalige „Supporter-Crew“ machte sich allerdings nicht nur Freunde: Sowohl beim mittlerweile aufgelösten „Barbarossa“ als auch beim „1. EVL-Fanclub“ stieß das Engagement der Nachwuchs-Fans beim damals noch als Konkurrenz angesehenen Amateurverein zunächst teilweise auf Unverständnis. Außenstehende, aber auch Verantwortliche des HCL störten sich zudem immer wieder an der mehr oder minder offen demonstrierten Nähe einzelner Mitglieder der „SC“ zur rechten Szene. Nicht zuletzt deshalb hat man dort bereits vor einiger Zeit einen klaren Schnitt gemacht, sich von politisch radikalen Sympathisanten konsequent getrennt und demonstriert das jetzt auch nach außen. „Uns geht es aus-schließlich um das Eishockey in Landsberg“, so Turtenwald auf der Gründungsversammlung. Nach „langen und intensiven internen Diskussionen“ wagte man deshalb jetzt – bestens vorbereitet – den Schritt zum gemeinnützigen „e.V.“, der immerhin mit einigen bürokratischen Hürden verbunden ist. Die Fanszene will neben der Unterstützung bei den Spielen der ersten Mannschaft Helferdienste bei Vereinsfesten des HCL anbieten und vor allem im Nachwuchs mithelfen. An manchen Wochenenden finden bis zu acht Nachwuchsspiele statt, die „Fanszene“ sagte zu, dass einige Mitglieder etwa das obligatorische Punktezähler-Seminar besuchen, um die Personaldecke zu verbreitern. Die Ausgangsbedingungen für einen Erfolg scheinen nicht schlecht zu sein. Neben dem Fan-Nachwuchs zeichneten auch mehrere Landsberger als Gründungs-Mitglieder, die dem EVL über Jahrzehnte verbunden waren und den HCL bereits seit seiner Gründung geräuschlos, aber engagiert unterstützen. Ein Mitgliedsantrag soll in den nächsten Tagen unter www.fanszene-landsberg.de verfügbar sein.

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