Mit "Gestaltung" neue Türen öffnen

Neue Ausbildungsrichtung an der FOS Landsberg: Gestaltung

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Zum kommenden Schuljahr bietet die Fachoberschule der Beruflichen Schulen Landsberg (BSL) auch das Fach „Gestaltung“ an.

Landsberg – Seit über 15 Jahren können Schülerinnen und Schüler nach einem Mittleren Schulabschuss in der Lechstadt die Staatliche Fachoberschule (FOS) besuchen. Bisher ging das in den Bereichen Sozialwesen, Technik und Wirtschaft/Verwaltung. Im kommenden Schuljahr startet die FOS einen Versuchsballon in ein neues Berufsfeld, das sich insbesondere an Jugendliche mit kreativen Fähigkeiten und gestalterischen Berufszielen richtet. Mit der Ausbildungsrichtung „Gestaltung“ sollen sich neue Türen für ein Hochschulstudium öffnen.

Schulleiter Lorenz Häckl sieht die Ausbildungsrichtung Gestaltung als Bereicherung der Bildungsregion Landsberg „um ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot“. Wir investieren derzeit bereits intensiv in die konkrete Umsetzung für den Start im September.“ Die Probeeinschreibung sei durch das bayerische Kultusministerium bereits genehmigt worden. Wer sich einschreiben möchte, kann das im regulären Anmeldezeitraum vom 2. März bis zum 13. März tun.

Der Schwerpunkt der neuen Ausbildungsrichtung liege im künstlerisch-gestaltenden Bereich: zum Beispiel Bildende Kunst, Design, Architektur, Medien, Bildhauerei, Werbung, Fotografie und Film. Unterrichtsfächer sollen deshalb unter anderen Gestaltung in Praxis und Theorie, Medien und Naturwissenschaften sein.

In der elften Jahrgangsstufe der FOS ist die Hälfte des Schuljahres der fachpraktischen Ausbildung vorbehalten, die sich auf zwei Praktika aufteilt. An der FOS Landsberg findet die fachpraktische Tätigkeit im wöchentlichen Wechsel mit der Schule statt. Für ein solches Praktika im neuen Bereich Gestaltung könnten sich beispielsweise Architekturbüros, Werbeagenturen, Medienunternehmen, Töpfereien, Druckereien, Verlage, Schreinerei-, Holz- und Textilbetriebe eignen, sagt Häckl.

Über die Zulassung zu dieser Ausbildungsrichtung entscheide am 18. März eine Prüfung in den Sparten „Arbeit nach sichtbarer Wirklichkeit“ und „Arbeit aus der Vorstellung“. Für den Fall, dass Bewerber hier nicht bestehen, werde bei der Anmeldung immer eine alternative Ausbildungsrichtung abgefragt.

Für die FOS sei der Landkreis Landsberg nicht nur wegen der vielen Praktikumsmöglichkeiten in der Stadt sowie dem Landkreis ein geeigneter Standort für diese neue Ausbildungsrichtung, ist Schulleiter Häckl überzeugt. „Auch die aktiv gelebte Kunstbegeisterung, die Ausdruck in facettenreichen kulturellen sowie künstlerischen Angeboten findet, stützt uns in unserem Vorhaben.“ Die Resonanz der Schülerinnen und Schüler, die bereits Interesse bekundet hätten, stimme die Schulleitung optimistisch.

Am kommenden Montag, 17 Februar, können sich interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern von 16 Uhr bis 17 Uhr über das neue Bildungsangebot der FOS Landsberg an den Beruflichen Schulen informieren.

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