Platz für Kreative

Neues Konzept für die Alte Wache

Alte Wache Landsberg
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Wenn es nach Franz Hartmann geht, könnte in die Alte Wache im Frauenwald wieder Leben einkehren: ein Ort für die Kreativwirtschaft.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landsberg – Meistens steht sie leer, die Alte Wache im Frauenwald. Das Gebäude der Stadt Landsberg beherbergte letztes Jahr vier Wochen die Ausstellung „75 Jahre Frieden im eigenen Land“. Anfang August starten hier die „Holzwege“. Aber sonst? Marode Leere. Das könnte sich ändern: Franz Hartmann, Vorsitzender des Vereins „Kunst hält Wache“, hätte da eine Idee.

Kurz gefasst: Hartmann kauft der Stadt das Gebäude zweckgebunden zum regulären Quadratmeterpreis im Gewerbegebiet ab und macht es zu einem Ort für Kreative – vom Lager über Werkstätten, Ateliers, Büros, Probe- und Ausstellungsräumen bis hin zu Platz für eine kleine Gastronomie. Es gehe darum, generationsübergreifend, aber mit „großem Fokus auf junge Menschen“, einen „Magneten für die Kreativwirtschaft“ zu schaffen. „Wir würden das Gebäude in Eigenregie renovieren“, sagt Hartmann. Erste Anfragen bei der Stadt seien nicht negativ aufgenommen worden. „Mehr als das Angebot an die Stadt kann man nicht machen“, meint Hartmann.

Als Mieter kann er sich neben Künstlern und anderen Kreativen auch Vereine vorstellen, die die Räumlichkeiten untervermieten: ein Kunstverein, der Ateliers vergibt; ein Musikverein, der Proberäume anbietet. Dazukommen könnte eine Bühne im Freien, ein Tunnelgebäude für Veranstaltungen. „Das ist keine Träumerei, sondern ganz konkret“, betont der Issinger Künstler. Auch an eine Erweiterung denkt Hartmann, zum Beispiel temporäre Büros in Containern – ähnlich wie beim Kulturprojekt „Bahnwärter Thiel“ in München – nur eben etwas kleiner.

Am Dienstagabend stellt Hartmann das Konzept im Jugendbeirat öffentlich vor. Ausführlicher Bericht folgt.

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