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Dießen führt ein neues Parkleitsystem ein

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An den Ortseinfahren von Dießen (hier aus Richtung Utting) werden im Rahmen des neuen Parkleitsystems bereits Übersichtsschilder aufgestellt. Die Farben Rot, Gelb und Grün für die drei unterschiedlichen Parkgebiete sollen sich bei der weiterführenden Beschilderung fortführen.

Utting – Wenn es bei der Abstimmung mit Landrats- und Straßenbauamt keine Probleme gibt und die beauftragte Schilderfirma pünktlich liefert, könnte das neue Parkleitsystem der Marktgemeinde Dießen zum Start des Töpfermarktes an Christi Himmelfahrt Premiere feiern.

Der Gemeinderat hakte in seiner jüngsten Sitzung das vom Planungsbüro „Stadt Land Verkehr GmbH“ vorgestellte Konzept für den Kernort einstimmig ab. Im Verwaltungshaushalt wurden für Planung und Beschilderung 30.000 Euro eingestellt, wie Vize-Bürgermeister Peter Fastl bei der Bürgerversammlung im Unterbräu bekannt gab. 

Bei der Präsentation des Ist-Zustandes in Dießen wurde deutlich, was Ortsfremde immer wieder bemängeln. Durch die abstrakte Bezeichnung P 1 und P 2 sei es schwer erschließbar, welcher Parkplatzstandort am besten ist, sein Ziel zu erreichen. Auch ist die Durchgängigkeit der Beschilderung in einigen Fällen nur bedingt gegeben und die Weiterführung zum Teil schlecht erkennbar. Eine zu hohe Schilderzahl mit unterschiedlichen Piktogrammen zu allgemeinen Hinweisen verwirrt und verhindert, die jeweils relevanten Informationen beim Vorbeifahren zu erfassen. 

Das alles soll jetzt mit dem verabschiedeten Parkleitsystem besser werden. Die neue Beschilderung in farblicher Absetzung (Rot, Grün und Gelb) konzentriert sich auf drei Gebiete mit allen vorhandenen Parkmöglichkeiten: der untere Ortskern/See, der obere Ortskern und der Bereich Marienmünster/Kloster. Jeweils an den Ortseinfahrten von Norden und Süden werden übersichtliche „Vorwegweise“ aufgestellt. 

Bei den weiterführenden Beschilderungen, die in den gleichen Farben gehalten sind, wird auf einheitliche Gestaltung und Reduzierung der Piktogramme Wert gelegt. Pro Standort soll es maximal drei Hinweisschilder geben. Die bestehende Verkehrsführung wurde vom Planungsbüro als sinnvoll angesehen und soll grundsätzlich beibehalten werden, um den Verkehr durch den Ortskern zu vermeiden. Frühzeitig wird auf die Parkplätze „Am See Nord“ und „Am See Süd“ hingewiesen. 

Das neue Parkleitsystem wurde seitens der Marktgemeinde beschleunigt in die Wege geleitet. Gerdae noch rechtzeitig. Denn schon am 10. Mai zum Start des Töpfermarktes wird die temporäre Fußgängerzone an Wochenenden und Feiertagen in der Mühlstraße testweise eingeführt. 

Dieter Roettig

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