Nicht zu bremsen

Treffsicherer Schütze: Peter Klemm (HCL) schoss am Wochenende vier Tore für den HCL. Foto: Krivec

Am Ende standen zwei klare Erfolge für den HC Landsberg: Dem 6:3 (2:0, 2:2, 2:1) gegen die SG Denklingen / EV Landsberg 1b am Samstag folgte ein 8:2 (2:1, 4:0, 2:1) gegen Bad Bayersoien / Peiting 1b.

Der Sieg der Riverkings im Derby vor der beeindruckenden Kulisse von 338 Zuschauern war allerdings zwischenzeitlich hart umkämpft. Der starke Neuzugang Geuß hatte die Gastgeber in der 8. Minute auf Vorlage von Klemm in Führung gebracht, kurz vor Ende des sehr schnellen Drittels, in dem Denklingen sein Heil immer wieder in schnellen Gegenstößen suchte, setzte Crisan das 2:0 drauf. Die Sache schien deutlich zu werden, als Ali Endres in der 24. Minute einen Flachschuss zum 3:0 an Merkle vorbei ins Tor nagelte, zumal die Riverkings zuvor zahlreiche weitere gute Gelegenheiten vergeben hatte. Doch postwendend kamen die Gäste zum ersten Treffer durch Kettemer. Schiller brachte den HCL noch mit 4:1 in Front (30.), doch dann spielten erst einmal nur noch die Denklinger, Landsberg kam aus dem Tritt. „Da haben wir larifari gespielt“, so Riverkings-Kapitän Markus Haschka nach dem Spiel, „und jeder wollte wieder irgendetwas ausprobieren.“ Denklingen probierte auch etwas aus, nämlich Druck auf das Landsberger Tor auszuüben. Glasow verkürzte auf 4:2 (37.) und bei zwei weiteren guten Gelegenheiten der SG musste Falkenberger im Landsberger Tor sein ganzes Können auspacken, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. Haschka: „Da hätte es eng werden können, aber zum Glück haben wir uns dann wieder zusammengerissen.“ Das äußerte sich mit zwei Toren, die den Gästen in der 50. Minute endgültig den Zahn zogen. Ali Endres verwandelte einen Alleingang in unnachahmlicher Art zum 5:2 und 33 Sekunden später schob Pepe Klemm nach schöner Vorarbeit von Hanemann und Geuß zum 6:2 ein. Das 6:3 durch Helmut Kößl (58.) kam zu spät, um noch irgendetwas zu bewirken. Trotz jeder Menge Emotionen auf Eis und Rängen und 26 bzw. 35 Strafminuten wurde das Derby ausgesprochen fair geführt, man kennt und respektiert sich aus vielen gemeinsamen Jahren – die Spieldauerstrafe gegen Denklingens Gerstlauer kurz vor Schluss war denn auch eindeutig überzogen. Auch 24 Stunden später griff der Schiedsrichter heftig ins Spiel ein, diesmal zuungunsten der Landsberger – da war die Partie aber für die Riverkings schon längst gelaufen. Bad Bayersoien hatte ins Freiluftstadion geladen, wo der HCL zunächst massive Probleme mit dem extrem stumpfen und nur trocken abgezogenen Eis hatte. Ferkau brachte die Gastgeber vor 120 Zuschauern sogar in Führung (5.), Ville Dollhofer und Simmler jedoch drehten die Partie bis zur ersten Pause. Im zweiten Drittel hatte Bayersoien dann nichts mehr zu bestellen. Dreimal Klemm und Andreas Guggenmos mit seinem ersten Tor für die Riverkings stellten auf 6:1, dem 6:2 durch Haseidl setzte man im Schlussabschnitt noch die Treffer durch Geuß und Speckamp entgegen. Mit einer Sponsorenparty in der Eishalle ließ man das erfolgreiche Jahr ausklingen, über Weihnachten bleibt der HCL nun vor Denklingen an der Tabellenspitze der Bezirksliga West. Das nächste Pflichtspiel steht erst am 6. Januar mit dem Bayerkrug-Rückspiel in Dingolfing an. Am 8. Januar folgt das nächste Heimspiel gegen Buchloe, wo man die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen möchte.

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