Nicht in die Jahre gekommen

Uschi Radaj (Öffentlichkeitsarbeit), Thomas Raff (1. Vorsitzender) und Eckart Moerler (Schriftführer) wurden bei der Jahresversammlung des Heimtavereins Dießen und Umgebung in ihren Ämtern bestätigt. Foto: Nagl

Vor 30 Jahren waren sie die jungen Wilden im „Heimatverein“ und bereiteten ihrem bis heute verehrten, damaligen Vorsitzenden Ulrich Schmidt, der die Geschicke des Vereins von 1977 bis 1991 lenkte, gelegentlich auch ein bisschen Kummer. Heute sind Uschi Radaj (Öffentlichkeitsarbeit), Thomas Raff (1.Vorsitzender) und Eckart Moerler (Schriftführer) längst geerdet und führen den Heimatverein gemeinsam mit Christine Reichert (2. Vorsitzende) und Josef Graf (Schatzmeister) seit Jahrzehnten mit sicherer Hand.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen am Samstag im Gasthof „Drei Rosen“ wurden alle Drei erneut mit einstimmigem Votum in ihren Ämtern bestätigt. Dass der Heimatverein zumindest was sein Programm betrifft noch längst nicht in die Jahre gekommen ist, zeigte die lebendige, ideenreiche und gut besuchte Jahresversammlung. Auch der neue Flyer mit dem Ausstellungsprogramm für den Taubenturm lag druckfrisch vor. Als „Artist In Residence“ ist der international bekannte Maler, Bildhauer und Graphiker Anton Kirchmair geplant. Ganz besonders am Herzen liegt Raff eine zweite Auflage der Ausstellung „Sammelsurium - Wer sammelt was in Dießen“. Gesucht werden wieder originelle Sammlungen mit ideellem Wert. „Von den Heiligenbildchen bis zur Zündholzschachtel“, so der 1. Vorsitzende. Kreativ und fantasievoll soll es auch außerhalb des Taubenturms weitergehen: Vom 6. bis zum 10. November wird das Kurzfilmfestival zum fünften Mal sämtliche Leinwände der Marktgemeinde bespielen. Filmreferentin Christine Reichert nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihrer Jury zu bedanken, auf die erneut 250 bis 300 Filme warten, die aufmerksam betrachtet und bewertet werden wollen. Filmbegeisterte Jugendliche, die in der Jugend-jury mitarbeiten wollen, können sich bei Ulrike Kreuzer melden. Das Theater wird im kommenden Vereinsjahr auch wieder groß geschrieben: Journa­- listin Nue Amann möchte die Hörspielfassung von „Der Geschenkte“, einem Roman der 2011 verstorbenen Dießener Schriftstellerin Barbara König, für die Bühne bearbeiten. Neben freudigen Darstellern werden auch handwerklich be­- gabte Leute mit Sinn für Bühnen- und Kostümgestaltung gesucht. Katlin Fischer, Schauspielerin und Tänzerin, plant ein Passionsspiel zum Thema Wahrheit. Die Uraufführung ist für den 21. September in Bernried geplant, kurz darauf wird es eine Vorstellung im historischen Traidtcasten in Dießen geben. Mit der Wiedereröffnung des Gasthofs Mauererhansl werden auch die „Letzten Montage“ von Sebastian Goy fortgesetzt: Das hochkarätige Musik- und Literaturprogramm steht schon bis einschließlich Juli. Ein weiterer Höhepunkt der Jahresversammlung war auch die Verleihung der Auszeichnung „Haus des Jahres 2012“ an Melanie und Michael Vordermayr, die ihr Haus liebevoll renovierten.

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