Nichts zu holen in Metten – Landsberger Handballer verlieren mit 28:31 gegen die SSG Metten

Nach den letzten beiden Siegen sind die Landsberger Handballer nicht ohne Optimismus zur SSG Metten, dem Spitzenreiter der Landesliga-Süd gefahren. Doch Metten gab sich nach der über- raschenden Auswärtsniederlage in Kissing keine weitere Blöße und gewann das Spiel sicher. Zum Problem werden können für den TSV jedoch nicht die zwei entgangenen Punkte, sondern die Verletzungen von Marco Müller und Alex Neubauer.

Der TSV Landsberg erwischte einen guten Start konnte schnell in Führung gehen – mit 5:3 in der 7. Minute . Dann spielten die mit erfahrenen tschechischen Ex-Profis bestückten Gastgeber immer mehr ihre Routine aus, glichen aus und gingen in Führung. Zunächst versuchte der TSV noch den wurfgewaltigen gegnerischen Rückraum durch eine sehr offensive Abwehr auf Abstand zu halten. Doch Metten hatte sich darauf gut eingestellt und so kehrten die Landsberger bald wieder zu ihrer gewohnten 6:0 Abwehr zurück. Mitte der ersten Halbzeit gab es dann den ersten Schreck für den TSV, als Marco Müller mit einer Innenbandverletzung ausscheiden musste. So geschwächt spielten die Landsberger zwar weiterhin gut mit, ein weiteres Anwachsen des Vorsprung bis zum Pausenstand von 16:11, war aber nicht zu verhindern.Nach der Pause das selbe Bild. Wie schon beim Hinspiel, macht Metten wenig eigene Fehler, wartet geduldig auf die der Landsberger und verwertet diese dann eiskalt. Dem TSV fehlt als Aufsteiger hier Erfahrung und Souveränität um gegen einen solchen versierten Gegner bestehen zu können. Da ist die eigene Fehlerquote zu hoch, so ermöglicht man dem Gegner leichte Tore und muss anderseits selbst hart arbeiten um zum Erfolg zu kommen. Und gerade wenn sie wieder etwas dran waren agierten die Landsberger besonders in der Abwehr oft zu verhalten und zu wenig entschlossen. Dann kam in der 40. Minute der zweite Schlag, Alex Neunbauer musste nach einem Foul mit einer Rückenverletzung ausscheiden. Trotzdem gelang es mit einer starken kämpferischen Leistung den zwischenzeitlich auf sieben Tore angewachsenen Abstand von 24:17 in der 43. Minute bis zum Ende auf 28:31 zu verkürzen. Es spricht für die Moral und die Substanz der Mannschaft, dass die Niederlage angesichts der personellen Ausfälle im Rahmen gehalten werden konnte. Trotzdem zufrieden Mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden war der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel. „Metten war die überlegene Mannschaft, da konnten wir heute nicht mithalten, trotz unserer tollen Moral. Angesichts unserer Ausfälle kann ich mit dem Ergebnis gut leben. Ein großes Problem bekommen wir, wenn Marco und Alex für die anstehenden wichtigen Spiele gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel, wie am nächsten Wochenende in Schwabmünchen, ausfallen sollten. Hoffen wir das Beste für die beiden.“

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