"Er ist für uns der richtige Mann"

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Die SPD-Kreistagsliste ist komplett, der Landratskandidat gewählt (von links): Hannelore Baur, Dr. Albert Thurner, Peter Wittmaack, Thomas Wiesmann, Margit Däubler, Landratskandidat Markus Wasserle, Ulla Kurz, MdL Dr. Herbert Kränzlein, Flora Kurz, Gunnar Kahmke und Herbert Szubert.

Hofstetten – Markus Wasserle hat die zweite Hürde erfolgreich genommen. Er ist nun auch Landratskandidat der SPD, nachdem er zuvor bereits von den Freien Wählern nominiert worden war.

„Er passt zur SPD“, warb Unterbezirksvorsitzender Dr. Albert Thurner für den Wunsch­- kandidaten. Seit sechs Jahren kenne er Wasserle als engagierten Mitbürger, der vielfältiges soziales Engagement bewiesen habe. Im Landgasthof „Alte Post“ in Hofstetten wählten die Genossen am Samstag den parteilosen Wasserle aber nicht nur als ihren Landratskandidaten, sondern auch ihre Kandidaten für den Kreistag. Wasserle nutzte die Gelegenheit, sich der Kandidaten für den Kreistag vorzustellen. „Nur miteinander und über Parteigrenzen hinweg erreichen wir eine positive Entwicklung unserer Gemeinden und unseres Landkreises“, sagte er, immerhin gebe es doch „die vielen Gemeinsamkeiten, die uns verbinden“.

Mit einer mehrseitigen Tischvorlagen machte der Landratskandidat auf seine sozialen Projekte aufmerksam. Neben der Ausbildungsmesse Landsberg, die Wasserle ins Leben gerufen hat, konnten sich die SPD-Mitglieder über sein Konzept zur „Talent Company“ ebenso informieren wie etwa über die Rettungsaktion für das Greifenberger Warmfreibad. Der Landratskandidat stellte sich den kritischen Fragen der Genossen. „Hat ihr Betrieb einen Betriebsrat?“ Wasserle antwortete, er wolle die Anregung mitnehmen. Eine Frage lautete, welche Schwerpunkte er als zukünftiger Landrat im Bildungsbereich setzen wolle. Der Un­ternehmer verwies auf die zukünftigen Aufgaben, die im Schulentwicklungsplan definiert seien

 Unterstützung erhielt Markus Wasserle von Thomas Salzberger von der Kauferinger SPD. „Er ist für uns der richtige Mann“. Die Versammlung sah es nicht anders. Wasserle erhielt 20 Ja-Stimmen bei viermal Nein und einer Enthaltung. Das entspricht einer Zustimmung von 80 Prozent.

Nicht gut vertreten

„Wir müssen Bürgernähe herstellen“, sagte MdL Dr. Herbert Kränzlein vor den Kreistagskandidaten. Selbstkritisch verwies Kränzlein auf das noch nicht aufgearbeitete Wahlergebnis in Bayern und meinte, „die SPD sei in der Fläche nicht gut vertreten“. Die Koalitionsverhandlungen in Berlin bezeichnete der SPD-Mann als hochkomplizierte Geschichte. „Man gibt seine eigene Meinung nicht ab“, sagte Kränzlein. Aber bei einer Ablehnung durch die Mitglieder „köpfen wir unsere Führungsmannschaft“.

Viele Formalien gab es für die Wahl der Kreistagskandidaten zu erledigen. Die SPD wollte eine Liste zur Abstimmung stellen, die in den Gremien ausgearbeitet und am 17. November vom Gesamtvorstand beschlossen worden war. Im Gegensatz zu anderen Parteien wird bei der SPD streng auf das „Reißverschlussprinzip“ geachtet. Jeweils abwechselnd werden die Listen mit männlichen und weiblichen Kandidaten besetzt. Jeder Bewerber konnte sich vorzustellen. Sofern es keine anderen mündlichen Bewerbungen auf den Listenplatz gab, galt der Kandidat als gesetzt.

Das ging gut bis zum Listenplatz 40. Werner Hauk auf Platz 41 war nicht anwesend und der Kauferinger Leonhard Feldhege meldete seine Kandidatur auf diesen Platz an. In einer Kampfabstimmung gelang es ihm, die Mehrheit zu bekommen. Hauk rückte durch einen Verzicht auf Platz 45. Die Gesamtliste wurde mit 27 Ja- bei einer Gegenstimme angenommen.

C. Spörer

Die Kreistagskandidaten der Landkreis-SPD

Für die SPD Landberg treten bei der Kreistagswahl im kommenden Jahr an:

• Listenplatz 1: Dr. Albert Thurner, 2. Hannelore Baur, 3. Peter Wittmaack, 4. Margit Däubler, 5. Thomas Wiesmann, 6. Constance Thanner, 7. Gunnar Kahmke, 8. Ulla Kurz, 9. Herbert Szubert, 10. Flora Kurz, 11. Erich Schöpflin, 12. Annemarie Rist, 13. Thomas Salzberger, 14. Brigitte Bader, 15. Helmut Schiller, 16. Kathrin Pfeffer, 17. Ludwig Kaiser, 18. Kathrin Kubat, 19. Josef Horber, 20. Miriam Schütz;

• 21. Thomas Hellmann, 22. Irmgard Wendorff, 23. Felix Bredschneijder, 24. Lisa Borbein, 25. Werner Schmitt-Boerakker, 26. Monika Wallerus, 27. Michael Ruoff, 28. Ursula Schaller, 29. Steven Kalus, 30. Regina Kaiser, 31. Florian Hansch, 32. Juliane Marauska, 33. Robert Bedrich, 34. Doris Ripper, 35. Ewald Bensch, 36. Elfriede Schelkle-Hahn, 37. Dr. Gerhard Grunwald, 38. Gertrud Brandl-Beuth, 39. Maximilian Wiesmann, 40. Kerstin Toepert;

• 41. Leonhard Feldhege, 42. Veronika Hummel, 43. Ludwig Fink, 44. Susanne Schwarz, 45. Werner Hauk, 46. Marlene Orban, 47. Oliver Kaiser, 48. Dr. Doris Zimmermann, 49. Hermann Schütz, 50. Bettina Barnett, 51. Timo Wallenburg, 52. Monika Salzberger, 53. Matthias Hartmann, 54. Gisela Weichenrieder, 55. Hans Bucsek, 56. Christa Schöpflin, 57. Werner Tochtermann, 58. Cornelia Schneider, 59. Walter Mayer, 60. Anke Wilk. Als Ersatzkandidaten wurden gewählt: Michael Churchin, Peter Wallerus, Ben Schwarz und Gerd Lancleé.

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