Entscheidung fällt am 29. März

OB-Wahl in Landsberg: Baumgartl und Neuner in der Stichwahl

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Doris Baumgartl (UBV) lag mit knapp 34 Prozent bei der OB-Wahl vorne, Amtsinhaber Mathias Neuner (CSU) belegte mit gut 28 Prozent Platz 2. Am 29. März findet die Stichwahl als reine Briefwahl statt.

Landsberg – Am 29. März wird es eine Entscheidung zwischen einem Oberbürgermeisterin und einer Oberbürgermeister: Bei der Wahl am vergangenen Sonntag erzielte Doris Baumgartl (UBV) 34,11 Prozent und Mathias Neuner (CSU) 28,61 Prozent. Felix Bredschneijder (SPD) belegte Platz drei mit 19,8 Prozent, Moritz Hartmann (Grüne) erreichte 17,49 Prozent. Am 29. März wird es die Stichwahl geben – eine reine Briefwahl.

Landsberg – Am 29. März wird es eine Entscheidung zwischen einem Oberbürgermeisterin und einer Oberbürgermeister: Bei der Wahl am vergangenen Sonntag erzielte Doris Baumgartl (UBV) 34,11 Prozent und Mathias Neuner (CSU) 28,61 Prozent. Felix Bredschneijder (SPD) belegte Platz drei mit 19,8 Prozent, Moritz Hartmann (Grüne) erreichte 17,49 Prozent. Am 29. März wird es die Stichwahl geben – eine reine Briefwahl.

„Ich freue mich über dieses Zwischenergebnis“, sagt Baumgartl beim Pressetermin vor der Stadtverwaltung. Dass sie die Position 1 belegen werde, damit habe sie nicht gerechnet, betont die 57-jährige Diplom-Verwaltungswirtin. Der Wahlkampf gegen vier Kandidaten sei sehr schwer einzuschätzen gewesen. Baumgartl konnte zehn der 22 Stimmbezirke und zwölf der 14 Briefwahlbezirke für sich entscheiden. Im Stimmbezirk 18 lag sie mit Neuner gleichauf.

Beim Pressetreffen vor der Stadtverwaltung herrschte gute Stimmung - mitsamt dem bereits gelernten Corona-Gratulationsgruß.

„Die Briefwahl wird wohl nicht ganz so einfach durchzuführen sein“, urteilt Amtsinhaber Mathias Neuner in Bezug auf die Stichwahl. Mit der habe er gerechnet, auch, dass Baumgartl die zweite Kandidatin sein werde. Aber alle vier Kandidaten seien stark gewesen, „alle haben ein anständiges Ergebnis“. Jetzt noch Wahlkampf zu machen, werde wohl schwierig wegen den Einschränkungen. „Eine Geisterdiskussion macht ja keinen Sinn.“ Man werde sehen, wie es jetzt weitergehe. Auf Neuner entfielen zehn der 22 Stimmbezirke, der Bezirk 18, in dem er mit Baumgartl gleichauf liegt, und ein Briefwahlbezirk.

„Dass ich den Wahlbezirk 1 in der Altstadt geholt habe, freut mich riesig“, sagt Bredschneijder. „Das ist meine unmittelbare Nachbarschaft.“ Der 42-jährige Jurist hatte hier mit 32,46 Prozent den ersten Platz belegt. Auch den Stimmbezirk 4 konnte er für sich entscheiden. Von dem dritten Platz sei er nicht enttäuscht, mit rund 20 Prozent sei er zufrieden: „Es ist wahnsinnig schwierig, gegen zwei Amtsträger zu kandidieren.“ Der Wahlkampf sei eine „tolle Zeit“ gewesen. Wenn ich den nochmal machen würde, ich würde nichts daran ändern.“

Hartmann ist mit seinem Wahlkampf ebenfalls zufrieden: „Ich wollte einen fairen, ehrlichen Wahlkampf, keinen Populismus.“ Man werde als Partei jetzt sehen, wie man sich gegenüber der Stichwahl verhalte, „ob wir eine Wahlempfehlung geben oder nicht“. Der Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin brauche auch einen Stadtrat, „das wird entscheidend“. Hier hoffe er auf ein gutes grünes Ergebnis. 
Susanne Greiner

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