Mit offenen Armen? – Edeka-Logistikzentrum: Landsberg und Kaufering auf Tour

Die Stadt und die Marktgemeinde sitzen zwar nicht im selben Boot, aber im gleichen Flieger. Am Donnerstag begibt sich eine Abordnung um OB Ingo Lehmann und Bürgermeister Dr. Klaus Bühler zum Edeka-Logistikzentrum in Neuenkruge bei Oldenburg. Die Reise soll mehr Informationen liefern und die Ausmaße eines Logistikzentrums aufzeigen.

Wie Bürgermeister Dr. Bühler auf Anfrage mitteilte, werden er und Vertreter der Fraktionen an der Besuchsfahrt teilnehmen. Nicht ohne Grund, will der Rathauschef in der kommenden Markgemeinderatssitzung doch das Gremium über das Logistikzentrum abstimmen lassen, zumindest eine „richtungsweisende Tendenz“ geben. Auch Fragen, die in der jüngsten Sitzung noch für eine zögerliche Zurückhaltung bei manchen Ratsherren sorgte, sollen bis dahin via Sitzungsvorlage beantwortet sein und könnten bei Bedarf ausführlich diskutiert werden. Vor allem die GAL um Gabriele Triebel hatte große Bedenken. Daher ließ sie Bühler nun einen vierseitigen Fragenkatalog zukommen, in dem es auch um die tatsächliche Auslastung des Biomasseheizkraftwerkes sowie um mögliche Alternativen zu Edeka geht. Die FDP Landsberg meldete sich ebenfalls zu Wort. In einer Presseerklärung heißt es: „Die derzeitige Diskussion ist emotional aufgeladen. Die rationalen Argumente müssen endlich zum Tragen kommen“, so Vize Andreas Tillmann. „Die FDP fordert deshalb mehr Sachlichkeit und Ortsgrenzen überschreitende Weitsicht“. Gerade in der jetzigen öko- nomischen Situation müsse man jeden Investor mit offenen Armen begrüßen.

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