Am offenen Kamin viel schwitzen

Noch sind die Bauarbeiter am Werk, doch schon in der zweiten Novemberwoche soll die neue Außensauna im Kauferinger Lechtalbad in Betrieb genommen werden. Fotos: Weh

Noch herrschen rohbauähnliche Zustände und es ist kaum vorstellbar, dass die neue Außensauna im Lechtalbad bald in Betrieb genommen werden kann. Doch Thomas Zeck, Bäderleiter des Landkreises, versichert: „Es wird eine Punktlandung geben. Bereits ab der zweiten No­vem­berwoche könnten die Saunagäste die neue Attraktion nutzen. Allerdings müssen sie dafür auch tiefer in die Tasche greifen, wie der Kreisausschuss vergangene Woche entschied.

Seit Ende Juni sind die Handwerker im Außenbereich beschäftigt. Um das Bad für die jährlich rund 38000 Saunagäste attraktiver zu machen, entstehen dort zwei neue Sauna­hütten mit Vorraum, die gera­- dewegs vom Innenbereich der Sauna zu erreichen sind. Neben einer 90°C-Aufgusssauna für 50 Personen ist die Kaminsauna das absolute Highlight der Außenanlage. Auch hier können bis zu 50 Saunabesucher bei offenem Kaminfeuer schwitzen. „Im Zuge der Baumaßnahmen erfolgt natürlich auch im Innenbereich eine grundlegende Sanierung“, erklärt Thomas Zeck. „Es gibt neue Duschen und neue Toiletten, die Umkleiden werden ebenso komplett renoviert.“ Und das sei dringend notwendig gewesen: Die letzte Sanierung, allerdings nur im kleinen Stil, erfolgte 2004, als die Biosauna neu errichtet wurde. Doch die Attraktivitätssteigerung hat auch ihren Preis: Etwa 450000 Euro kostet der neue Außenbereich. Rund 80000 Euro fallen insgesamt, „nachdem auch noch unerwartet Wasserschäden aufgetreten sind“, so Zeck, für den Innenbereich an. Damit sich’s rechnet, werden nun künftig die Saunagäste verstärkt zur Kasse gebeten. Der Kreisausschuss hat in der vergangenen Woche eine Tarifanpassung zum 1. November beschlossen. Demnach zahlen Er­- wachsene für einen zweistündigen Saunabesuch nun 9 Euro statt bisher 7,50 Euro. Drei Stunden kosten statt 9,50 Euro künftig 11 Euro. Die Bonuskarten bleiben weitestgehend erhalten, allerdings wird auf die Bonuskarten S (75 Euro) und L (150 Euro) verzichtet. Die Tarife entsprechen in etwa den Tarifen im Schongauer „Plantsch“ und bleiben noch geringfügig unter dem Preisniveau der „Amper Oase“ in Fürstenfeldbruck, wie die Vergleichszahlen im Kreisausschuss verdeutlichten. Alles in allem erhoffen sich die Landkreisoberen von der neuen Außensauna eine Besucherzahlsteigerung, was nach der Tarifanpassung geschätzte Mehreinnahmen von rund 44000 Euro jährlich bringen könnte.

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