Tag der offenen Tür in der Kletterei

Nachfrage sichtbar gemacht

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Die Kletterei hatte den roten Teppich ausgelegt. Rund 2000 Menschen besuchten am Tag der offenen Tür die neue Kauferinger Kletterhalle.

Kaufering – Markus Wasserle hatte den roten Teppich auslegen lassen. Dass mehr als 2.000 Menschen zu seinem Tag der offenen Tür darüber laufen, hatte er sich nicht träumen lassen. Der Tag der offenen Tür der „Kletterei“ war für ihn und seine Frau Bianca ein Riesenerfolg. Aber nicht nur für ihn. Die Kooperationspartner der „Kletterei“, die Sektionen Kaufering und Landsberg des Deutschen Alpenvereins (DAV) waren ebenso begeistert.

Am Tag der offenen Tür ging es in der Kletterei steil nach oben. Nicht nur an den Kletterflächen drinnen sondern auch an den Außenwänden. Die Inhaber der Kletterhalle, die auch die Gebäudereinigungsfirma Wasserle ­GmbH betreiben, hatten darüber hinaus auch ihre Teleskop-Hubbühnen aufgestellt und schwindelfreie Besucher bis zu 33 Meter Höhe transportiert. Der Blick über Kaufering war atemberaubend. Der KREISBOTE hatte Gelegenheit, dieses Vergnügen mit Jamal Yadgat auszuprobieren. Gefühlt war es für den Objektleiter der Gebäudereinigung die tausendste Fahrt in den Himmel von Kaufering.

Sicherer Sport

Während in der Boulderhalle Besucher das Klettern ohne Seil probieren konnten, war in der in der 15 Meter hohen Kletterhalle Action angesagt. Dort zeigten die Spezialisten des Deutschen Alpenvereins, wie es richtig geht und vor allem sicher nach oben geht. Einer kletterte, einer sicherte unten. Manchen Besuchern blieb nahezu der Atem stehen, wenn die Profis ihr Sturztraining vorführten. Sich aus zwölf Metern Höhe aus der Wand fallen zu lassen, dazu gehört jede Menge Mut. Die Absicherung mittels Seilbremsen zeigte aber auch, wie sicher dieser Sport ist.

Das Interesse an der neuen Kauferinger Attraktion war riesengroß. Auch die stellvertretende Landrätin Ulla Kurz, Kauferings 2. Bürgermeisterin Gabriele Triebel und Iglings Bürgermeister Günter Först nutzten den schönen Sonntag, um der Kletterei einen Besuch abzustatten. Kauferings Feuerwehrchef Markus Rietig kam mit seinen Kindern. Sohn Dominik versuchte sich unter den wachsamen Augen des Vaters an der Kletterwand. Besonders freute sich Familie ­Wasserle über den Besuch von dem Ehrenkreishandwerkermeister Franz Lanzinger. Paul Wissmiller und sein Volksbankteam bedienten das Glücksrad. Den christlichen Segen spendete Diakon Alfred Mayer, der mit einer wunderschönen Predigt überzeugte.

Es war ein echter Familientag. Für die kleinsten Besucher hatte die AOK als Kooperationspartner der Kletterhalle einen kleinen Bobby-Car-Parcours aufgebaut. Floor- und Footballer zeigten ihr Können, Cheerleader und Musik ergänzten das Programm.

DAV-Sektion wächst

Helmut Hohenadl von der Kauferinger Sektion des Alpenvereins sieht in der Kletterhalle eine absolute Bereicherung des Sports. Mehr als 100 neue Mitglieder hat die Kauferinger Sektion des DAV seit der Eröffnung der Kletterhalle bereits verbuchen können. „Klettern ist eine Sportart für die Zukunft“, meint Hohenadl. Für die Landsberger Sektion des DAV sagte Barbara Letzner, Klettern habe sich zum Breitensport entwickelt. Die Bandbreite decke alle Altersgruppen ab. Man habe sogar Seniorenklettern in Planung. Beide DAV-Mitglieder waren sich einig: „Diese Halle hat in unserer Region gefehlt. Wir danken der Familie Wasserle“.

Siegfried Spörer

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