Wie anno dazumal

VR-Bank lädt zur Oiden Wiesn auf den Hellmair-Platz

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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.
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Oide Wiesn auf dem Hellmair-Platz mitten in Landsberg: Die VR-Bank Landsberg-Ammersee feiert weiter ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum.

Landsberg – Die einen kamen, weil sie Ochs am Spieß essen wollten – die anderen, weil das Bier so schön billig war. Die nächsten interessierten sich für die Landmaschinenausstellung, und wieder andere wollten einmal im Leben auf den Lukas hauen. So oder so war die Oide Wiesn auf dem Georg-Hellmair-Platz ein voller Erfolg.

Im Schatten der Heilig-­Kreuz-Kirche hatte die VR-Bank Landsberg-Ammersee ein Bierzelt aufbauen lassen, drinnen für Musik und rundherum für Abwechslung gesorgt. Die Veranstaltung fand parallel zum Landsberger Kreuzmarkt statt und bildete einen der Höhepunkte im Jubiläumsjahr der Bank, die heuer ihr 130-jähriges Bestehen feiert. Historisch erklärt sich auch der starke Bezug zur Landwirtschaft, in der die VR-Bank ihre Wurzeln hat.

Essen „wie früher“ und Bierpreise „wie anno dazumal“ hatte die Werbung versprochen, und so gab‘s die Halbe Bier für 1,50 Euro. Nostalgisch gestaltet war auch das Mitmach-Programm, das als „Bayerischer Mehrkampf“ aus vier Disziplinen bestand: Maßkrug-Stemmen und Maßkrug-Schieben, Hau den Lukas und Milchkübel-Werfen. Im letzteren Fall ging es allerdings nicht um Milchkannen-Weitwurf, sondern darum, Tischtennisbälle in unterschiedlich große Kübel zu befördern – was nicht so einfach war, wie die zahlreichen Teilnehmer feststellen mussten.

Rund 80 Ehrgeizige hatten sich bereits nach gut der Hälfte der vorgesehenen Zeit an dem rustikalen Kräftemessen beteiligt, immerhin winkte dem Sieger ein 200-Euro-Preis. Dafür lohnte es sich schon, einen mit Wasser gefüllten Maßkrug möglichst viele Minuten mit ausgestrecktem Arm zu halten, selbst, wenn der danach schier abzufallen drohte. Mit schmerzendem Delta-Muskel ging es danach weiter an die nächste Station, wo wieder ein Maßkrug wartete. Diesmal musste er auf einer meterlangen Bahn möglichst präzise in Richtung einer Zielscheibe geschoben werden. Ausruhen konnte man anschließend im Bierzelt, wo nacheinander die Stadtjugendkapelle Landsberg, die Musikvagabunden und die Formation bLechtett aus Scheuring für Stimmung sorgten.

Hochzufrieden zeigte sich VR-Marketingchef Manfred Doll mit dem Erfolg der Veranstaltung. „Rappelvoll“ sei das für 700 Besucher bestuhlte Zelt bereits kurz nach Beginn gewesen. „Wir sind mit dem Fässer aus­tauschen kaum nachgekommen“, so Doll mit Blick auf den Bierdurst der Besucher. Außerdem hatte er neun Direktvermarkter für die Oide Wiesn gewinnen können, um sie in der Region bekannter zu machen. Viele Leute würden gerne auf dem Bauernhof einkaufen, wüssten aber nicht, wo es entsprechende Angebote gibt.

Über 100 Kuchen

Ebenfalls Teil der Veranstaltung war das Landwirtschaftsfest des Bayerischen Bauernverbands (BBV). Dazu gehörten nicht nur die über 100 Kuchen, die die Landfrauen gebacken hatten, sondern auch eine Landmaschinenausstellung auf dem Holzmarkt. Bulldogs, Kartoffel­ernter und Bodenbearbeitungsmaschinen auf den Gehsteigen der Altstadt – der ungewohnte Anblick ließ viele zur Handy-Kamera greifen.

Unterdessen erlaubte im Altstadtsaal ein historischer Traktor einen Rückblick auf die Landwirtschaft vor fast 100 Jahren. In einer Fotobox konnten sich die Besucher auf Spaß-Bildern verewigen, und natürlich durfte auch das Kinderschminken nicht fehlen. „Und das Wetter hat auch super mitgespielt“, so Manfred Doll erleichtert.

Ulrike Osman

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