Sehen und staunen im Landkreis Landsberg

Wie zu Herkomers Zeiten: Oldtimer tuckern durch die Region

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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.
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Seit heute Morgen rollt die Herkomer-Konkurrenz wieder durch die Region. Die Ankunft der Oldtimer am Mutterturm-Parkplatz wurde von vielen Fans begleitet. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die wertvollen Raritäten bis zum Baujahr 1930 so hautnah zu bestaunen.

Landsberg – Heute, um Punkt 9 Uhr, werden über fünfzig der betagtesten und wertvollsten Oldtimer Europas wieder auf Achse gehen. Vom Papierfleck-Parkplatz am Mutterturm startet die erste Etappe der Herkomer-Konkurrenz Richtung Kaufering. Bis zum Zieleinlauf am Samstag auf dem Landsberger Hauptplatz müssen rund 260 Kilometer mit vier Wertungsprüfungen zurück gelegt werden, bevor der Sieger 2018 der ältesten Tourenwagen-Rallye der Welt feststeht.

Bereits bei der gestrigen Ankunft der tuckernden Raritäten am Papierfleck-Parkplatz gegenüber dem Landratsamt  fanden sich viele Oldtimer-Fans ein. Hier war die beste Gelegenheit, die Autos aus der Nähe zu bestaunen und zu fotografieren. Die Besitzer und Fahrer gaben gerne und bereitwillig Auskunft über ihre liebevoll restaurierten Vehikel, die alle vor dem Jahr 1930 gebaut wurden. Der ADAC Südbayern, der wieder als Unterstützer mit einem Riesentruck dabei ist, spricht von einem "rollenden Automobil-Museum". Diese Konzentration von noch fahrbereiten Oldtimern sei wohl zumindest europaweit, wenn nicht weltweit, einmalig.

Oldtimer-Fans können die Autos am heutigen Freitag hautnah bestaunen in Zollhaus (9.30 Uhr), Mickhausen (10.45), Mittelneufnach (11.30), Kirchheim (14.00 Uhr) und Waal (15.20). Hier finden jeweils Pausen bzw. Wertungsprüfungen statt. Gegen 16 Uhr wird die Kolonne wieder am Mutterturm eintreffen.

Am Samstag um 9 Uhr erfolgt der Start für die zweite Tagestour. Stationen zum Besichtigen sind in Schondorf (9.30 Uhr), Andechs (11.00), Raisting (12.50) und natürlich beim Zieleinlauf ab 14.30 Uhr auf dem Hauptplatz in Landsberg.

Wer keine Gelegenheit hat, persönlich vorbeizuschauen, kann bei der Rallye via Bildschirm dabei sein. Das Bayerische Fernsehen bringt am Freitag, 13. Juli, zwischen 16.15 und 17.30 Uhr einen Bericht in der Sendung "Wir in Bayern", gedreht vom Landsberger BR-Reporter Rudolf Gilk.

Die legendäre Herkomer-Konkurrenz wurde 1903 initiiert vom Landsberger Ehrenbürger Sir Hubert von Herkomer (1849 bis 1914). Der Künstler, der durch seine Porträtmalerei Weltruhm erlangt hatte, war so begeistert vom neuen Fortbewegungsmittel Automobil, dass er zwischen 1905 und 1907 zusammen mit dem Bayerischen Automobilclub die erste Tourenwagen-Rallye der Welt organisierte. Damit wollte er Ausdauer und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge unter Beweis stellen.

Ein Hingucker in diesem Jahr ist garantiert ein historisches Elektroauto aus dem Jahr 1913, das dem Landsberger Hermann Redl gehört. Der Detroit Electric war eine Automarke, die von der Anderson Electric Car Company in Detroit/Michigan produziert wurde. Die Firma verwendete als erste gebogenes Glas für die Windschutzscheibe, damals ein teures Verfahren. Die Reichweite mit einer Batterieladung betrug bis zu 340 Kilometern. Das Auto, in Landsberg mit Startnummer 12 dabei, lieferte übrigens die Vorlage für Donald Ducks Großmutter Dorette Duck in den Comics von Walt Disney.

Dieter Roettig

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